Blecha: Ältere Generation lässt sich nicht für dumm verkaufen

Wien (SK) "Die ältere Generation lässt sich nicht für dumm verkaufen, auch nicht von Vizekanzlerin Riess-Passer", sagte Karl Blecha, Präsident des Pensionistenverbandes Österreichs, in einer ersten Stellungnahme zu den Pensionsplänen der Regierung für 2001. "Diese Abgeltung der Teuerung mittels Einmalzahlung bringt nicht annähernd das, was die Regierung den Pensionistinnen und Pensionisten an Belastungen aufbürdet, und bringt auch nicht annähernd eine Abgeltung der von der Regierung mitverschuldeten hohen Inflation", sagte Blecha am Dienstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ.

"Es ist schamlos, eine einprozentige Teuerungsabgeltung den Beziehern von Klein- und Kleinstpensionen als Begünstigung zu verkaufen", empörte sich Blecha. "Bei einer Pension von 9.500 Schilling wird eine Einmalzahlung von 1.330 Schilling (einmal im Jahr) gewährt, obwohl sich die tatsächliche Teuerung nach Angaben der Wirtschaftsforscher auf mindestens 300 Schilling pro Monat beläuft. Außerdem führt diese Regelung zu einer Pensionskürzung, weil die Einmalzahlung die Basis der Pensionen für weitere Anpassungen nicht erhöht."

Zum Thema Heizkostenzuschuss erklärte Blecha, dass er bereits im September einen einheitlichen Zuschuss des Bundes verlangt habe, wie er bereits in den Neunziger-Jahren zweimal auf unbürokratische Art und Weise über die Pensionsanweisung erfolgt sei. "Es ist mir unerklärlich, dass die Regierung nicht in der Lage ist, in Not geratenen Menschen zu helfen", sagte Blecha abschließend. (Schluss) wf/mp

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