Gehrer in NEWS zu Strukturmassnahmen im Lehrerbereich: "Erzielte Ergebnisse müssen umgesetzt werden" - AHS-Lehrergewerkschafter Jantschitsch: "Geld spielt eine

untergeordnete Rolle. Image der Lehrer Sache der Berichterstattung." Vorausmeldung zu NEWS Nr. 49, 6. Dezember 2000

Wien (OTS) - Starre Fronten auch nach dem Streik der AHS-Lehrer.
In einem Interview mit der morgen erscheinenen Ausgabe der Zeitschrift NEWS kündigt Bildungsministerin Elisabeth Gehrer an, dass bei den Strukturmaßnahmen "erzielten Ergebnisse umgesetzt werden müssen".

Kritik übt Gehrer an der Informationspolitik der Lehrergewerkschaft: "Ich frage mich, wie man jene Lehrervertreter zur Verantwortung zieht, die Falschinformationen in Briefen an 100.000e Eltern weitergeben".

Kritik an der Aktion der Lehrer kommt auch vom Wiener Stadtschulratspräsidenten Kurt Scholz. Dass die Gewerkschafter primär aus Sorge um die Junglehrer streiken, glaubt er nicht: "Dieses Argument ist erst in den letzten Tagen aufgetaucht. Bisher hatte man den Eindruck, die Gewerkschaft verteidigt nur Lehrer, die sich bereits im System etabliert haben".

Anschuldigungen, die der Chef der AHS-Lehrergewerkschaft Helmut Jantschitsch zurückweist: "Wir fordern die Beschäftigungsgarantie für junge Lehrer. Es geht uns nur peripher ums Geld. Das spielt nur eine untergeordnete Rolle". Dass sich das Image der Lehrer durch die Aktion verschlechtern könnte, sieht Jantschitsch nicht als persönliches Problem: "Das ist eine Sache der Berichterstattung".

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