Bischof Laun vergleicht im NEWS-Interview Fristenlösung mit Nazi-Zeit: "Hitler hätte Freude" -Salzburger Bischof sieht Parallelen zwischen Abtreibungs-

Praxis und "Fall Gross" Vorausmeldung zu NEWS Nr. 49, 6. Dezember 2000

Wien (OTS) - In einem Interview mit der morgen erscheinenden
neuen Ausgabe von NEWS übt der Salzburger Weihbischof Andreas Laun massive Kritik an der österreichischen Fristenlösungs-Praxis: "Die Fristenlösung hat einen gemeinsamen Nenner mit dem Geist der Nazis und des Kommunismus: Wir dürfen töten". Laun zieht in der von Frauenminister Haupt in Frage gestellten "eugenischen Indikation" wörtlich folgenden drastischen Vergleich: "Dr. Gross hat als Naziarzt behinderte Kinder getötet - nur vier Wochen später als wir. Muss Dr. Gross ins Gefängnis nur weil er zu spät dran war? Denn das machen wir auch. Das ist pure Heuchelei."

Zur derzeitigen österreichischen Regelung, daß im Fall schwerster Behinderung eine Abtreibung bis zum neunten Monat straffrei bleibt, sagt Laun:" Das ist eine Logik, die nur im Kuhstall stimmt. Hat mein Hund einen schweren Unfall, werde ich den Tierarzt bitten, ihn zu erlösen - aber nicht bei Menschen."

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