WKÖ: Einzelhändler durch eShopping nicht gefährdet

Studie zeigt die großen Möglichkeiten des Onlineshoppings -Buchhandel dabei unangefochten an der Spitze

Wien (PWK1053) - "Meldungen, wonach der Onlineverkauf einen großen Teil der Einzelhändler gefährde, sind reine Panikmache und völlig aus der Luft gegriffen", betont die Sektion Handel der Wirtschaftskammer Österreich.

Relativiert wird die Bedeutung des Onlineverkaufs auch durch jüngste Schätzungen von A.T. Kearney, wonach heuer 0,3% und 2003 maximal 3% des Einzelhandelsumsatzes via Internet erzielt werden. Trotzdem unterstreicht die Sektion die Chancen, welche das Internet sowohl für den Einzelhandel als auch für den Großhandel bietet. Zu betonen ist aber, dass der Verkauf via Internet der Masse der Unternehmen keine Perspektive bietet, sondern häufig zu versunkenen Investitionen führt. Vor allem kleinere Unternehmen sollten vielmehr an die Vernetzung mit Zulieferern oder innerhalb von Branchenkooperationen denken und das Internet zum Direktmarketing nützen.

Die Wirtschaftskammer Österreich unterstützt Handelsunternehmen dabei vielfältig: Das WIFI plant eine standardisierte Prüfung von Websites auf rechtliche Aspekte und Benutzerfreundlichkeit. Weiters hat die Wirtschaftskammer den Verein "österreichisches E-Commerce-Gütezeichen" gegründet, der ebenso Websites prüft und ein Internet-Gütezeichen an Onlineshops verleiht. Der Verein schlichtet auch Streitigkeiten im Internetgeschäftsverkehr. Zudem nimmt die WKÖ an einer europäischen Aktion teil, die auf ein europäisches Gütesiegel und ein internationales Streitschlichtungsverfahren für das Internet abzielt. Schließlich werden die Unternehmen auch in verschiedenen Informationsbroschüren und Veranstaltungen zu den Chancen des Internetgeschäftsverkehrs informiert.

Laut einer kürzlich durchgeführten Studie von RegioPlan Consulting, bieten bereits 27 Prozent der österreichischen Filialisten die Möglichkeit des Onlineshoppings an. Dabei untersuchte man die aktuellen Homepages der knapp 100 größten österreichischen filialisierten und organisierten Einzelhandelsunternehmen in zehn Einzelhandelsbranchen. Unangefochten an der Spitze liegt erwartungsgemäß der Buchhandel, der als traditionelle eCommerce-Branche gilt. Die Umfragedaten zeigen, dass bereits alle filialisierten Buchhändler die Möglichkeit des Onlineshopping über ihre Homepage anbieten.

Diese Studie zeigt deutlich, dass die heimische Buch- und Medienwirtschaft eine Vorreiterrolle im Internethandel einnimmt und daher zu den innovativsten und zukunftsorientiertesten Branchen zählt. Zu betonen ist aber auch, dass sich diese Dynamik nicht bloß auf die "Grossen" der Branche beschränkt, sondern Markenzeichnen fast aller Branchenmitglieder ist. Mitverantwortlich für die 100-prozentige Internet-Präsenz ist die Portalanwendung www.buchwirtschaft.at des Bundesgremiums für Buch- und Medienwirtschaft. "Dadurch wird jedem Buch- und Medienhändler die Möglichkeit geboten, aktiv am eBusiness teilzuhaben. Somit ist jeder Buchhändler auch Internetbuchhändler, und daher ebenso mitverantwortlich für die Rolle der Buch- und Medienbranche als Trendsetter einer neuen Businesskultur", betont das Bundesgremium der Buch- und Medienwirtschaft.

Detailliertere Informationen sowie Graphiken zur Studie finden sie am Portal der Wirtschaftskammer Österreich unter wko.at (WG)

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