Fischer konstatiert Ungleichgewicht beim Handel zwischen Nord und Süd

Jäger: Zahle gerne mehr für TransFair-Produkte, damit Sozialprogramme finanziert werden können

Wien (SK) "Im Einvernehmen aller vier Parteien wollen wir heute Produkte fairen Handels präsentieren. Zu Beginn der 80er Jahre wurde festgestellt, dass die Handelsbeziehungen zwischen Nord und Süd mit einer Übermacht des Nordens nicht fair gestaltet sind. Hier gibt es ein Ungleichgewicht", erklärte Nationalratspräsident Heinz Fischer Dienstag bei einer Produktpräsentation im Parlament. Diesem Ungleichgewicht gelte es mit "fairem Handel, fairem Austausch und fairem Wert und Gegenwert" entgegenzutreten, so Fischer. "Die Menschen des Südens wollen keine Almosen - sie wollen einen gerechten Preis. Ich bin als Kundin gerne bereit, für die ehemaligen Kolonialwaren mehr zu bezahlen, damit Sozialprogramme finanziert werden und Kinder in die Schule gehen können", betonte Inge Jäger, entwicklungspolitische Sprecherin der SPÖ. ****

In Österreich existiere eine "überparteiliche Organisation, die klein, aber bemüht ist, die wenigen Produkte zu vertreiben", so Fischer. In diesem Sinne wurde letzte Woche ein Entschließungsantrag beschlossen, wonach fairer Handel mit den Staaten des Südens zu fördern sei. "Ich darf Sie darum bitten, auf diese Initiative auch im Freundeskreis hinzuweisen", schloss Fischer. (Schluss) me

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 53427-275
http://www.spoe.at

Pressedienst der SPÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK/SPK