Kollross: Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen!

Wien (SK) Der Vorsitzende der Sozialistischen Jugend Österreich, Andreas Kollross, merkte anlässlich der Äußerungen des ÖVP-Verkehrssprechers Kukacka bezüglich der Aktion "Checkpoint Austria" an, dass, wer im Glashaus sitzt, nicht mit Steinen werfen soll. Einmal mehr werde innerhalb der Regierungsfraktionen versucht, von deren Maßnahmen abzulenken, und andere schuldig werden lassen, so Kollross am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Man könne natürlich geteilter und differenzierter Meinung bezüglich dieser Aktion sein, doch die Sorge, die seitens des Verkehrssprechers kundgetan wird, sei ein Meisterstück an Heuchelei, so Kollross wörtlich.

Wenn Kukacka meint, dass die Autofahrer von dieser Aktion in Geiselhaft genommen werden, vergesse er gleichzeitig, dass dieselben Autofahrer tagtäglich von dieser Regierung in Geiselhaft genommen werden.

"Die Sorgensäußerungen Kukackas bezüglich der Spritpreise, der Verdoppelung des Preises für eine Autobahnvignette, höhere Gebühren beim Führerschein oder die Erhöhung der motorbezogenen Versicherungssteuer, alles ein Schlag ins Gesicht von tausenden PendlerInnen, waren bis dato nicht zu hören", so Kollross weiter.

Kukacka, so Kollross abschließend, solle sich nicht so viel Sorgen machen, sondern in seiner Partei und in seiner Regierung dafür sorgen, dass hunderttausende ArbeitnehmerInnen nicht länger zu Gunsten der Reichen und Superreichen belastet werden. "Nicht andere verunglimpfen, die sich gegen das Paket der Grausamkeiten zur Wehr setzten, sondern das Paket der Grausamkeiten zurücknehmen, wäre angebrachter, Herr Kukacka!" (Schluss) ml/mp

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