"Neue Perspektiven statt erstarrte Strukturen!"

LR Stemer fordert neues Dienst- und Besoldungsrecht für Lehrer

Bregenz (VLK) - Der Amtsführende Präsident des
Landesschulrates für Vorarlberg, Landesrat Siegi Stemer,
steht grundsätzlich hinter den Anliegen der Lehrer. Wenig abgewinnen kann er aber dem Streik am kommenden Dienstag.
Stemer fordert ein neues Dienst- und Besoldungsrecht, das
eine bessere Verteilung des Lebenseinkommens und eine leistungsorientierte, transparente Entlohnung zum Ziel hat.
Das heißt im Klartext: "Lehrer-sein" ist unter
Berücksichtigung der gestiegenen Anforderungen an die Schule objektiv zu bewerten und als Basis für eine zukunftsfähige
Lösung zu verwenden. ****

Problematisch sieht Landesrat Stemer, selbst viele Jahre
als Lehrer und Administrator tätig, das ständige
Herumbasteln am Besoldungssystem der Lehrer. "Es hat keinen
Sinn mehr, an einzelnen Schrauben zu drehen. Wir müssen
geschlossen für ein neues und besseres Gehaltssystem
eintreten, das leistungsbezogen und durchschaubar ist und
damit auch eine breite Akzeptanz finden kann. Denn das
ständige Herumdrehen an einzelnen Rädchen erhöht die Kompliziertheit. Und genau das ist einer der Gründe, wieso
die Öffentlichkeit die eigentlichen berechtigten Anliegen der Lehrer kaum verstehen kann", so Stemer.

Das neue System könne sich an den Eckpunkten der
Gehaltsreform für die Vorarlberger Landesbediensteten
orientieren. "Damit gäbe es eine bessere Verteilung der gleichbleibenden Lebensverdienstsumme zu Gunsten jüngerer
Lehrer und eine leistungsorientierte Entlohnung für alle
Lehrer", unterstreicht Stemer den zukunftsweisenden Weg und plädiert für ein einheitliches Vorgehen.

Wenig Freude hat der Schullandesrat mit Streikmaßnahmen.
"Für die Schüler ist ein schulfreier Tag vielleicht
vordergründig toll, schlussendlich haben sie es aber
auszubaden, wenn der Unterricht entfällt, das Lernziel aber trotzdem erreicht werden muss", so Stemer.
(so/gw,nvl)

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