Ettl fordert mehr Rechte für die Euro-Betriebsräte

ÖGB organisierte Konferenz der Euro-Betriebsräte

Wien (ÖGB). Mehr Rechte für die Europäischen Betriebsräte forderte heute, Montag, der stellvertr. Vorsitzende der Gewerkschaft Metall-Textil und EU-Abgeordnete Harald Ettl bei der Eröffnung der international besetzten Konferenz Europäischer Betriebsräte in Wien.++++

Fusionen und Betriebsübernahmen nehmen in Europa immer mehr zu. Die ArbeitnehmerInnen-Vertreter würden dadurch "vor nicht geringe Probleme gestellt", skizzierte Ettl die momentane Situation. Daher sei es auch besonders aktuell die derzeitige Richtlinie zu den Euro-Betriebsräten zu verbessern und die Richtlinie und Verordnung zur Europäischen Aktiengesellschaft endlich zu beschließen.

Ettl will, dass der Motor Richtung Mitbestimmung der ArbeitnehmerInnen in Europa wieder angeworfen werde und forderte, dass
O Informationsgremien Mitbestimmungsgremien werden
O die Euro-Betriebsräte vor Entscheidungen rechtzeitig informiert werden
O eine aufschiebende Wirkung vor der Entscheidungsfindung erreicht wird
O die Rechte der Eurobetriebsräte ausgebaut werden.

Die Leiterin des ÖGB-Büros in Brüssel, Evelyn Regner, bekräftigte, dass das Recht auf Information und Konsultation der ArbeitnehmerInnen ein fundamentales Recht sei. Dieses Recht müsse daher auf allen Ebenen des Europäischen Rechts Eingang finden.(ff)

ÖGB, 4. Dezember 2000
Nr. 1055

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