"Der Report" am 5. Dezember: Die Folgen einer Wahl

Wien (OTS) - Gisela Hopfmüller beschäftigt sich im "Report" am Dienstag, dem 5. Dezember, um 21.10 Uhr in ORF 2 u. a. mit den Folgen der Burgenland-Wahl.

Burgenland: Die Folgen einer Wahl
Das Burgenland hat gewählt. Es gibt zwei eindeutige Sieger, zwei klare Verlierer. Rot-Grün schlägt Schwarz-Blau. Die Rechnung von ÖVP und FPÖ, wegen des Bankenskandals vorzeitig wählen zu lassen, ist nicht aufgegangen. Die SPÖ hat nicht nur zugelegt, der Nachfolger von Karl Stix, Hans Nießl, hat jetzt auch alle Trümpfe in der Hand, mit wem er zusammenarbeiten wird. Immerhin haben auch die Grünen erstmals den Einzug in den Landtag geschafft. Welche Auswirkungen hat das burgenländische Ergebnis nun? Steigt nach der neuerlichen FPÖ-Schlappe die Beunruhigung innerhalb der schwarz-blauen Koalition auf Bundesebene? Und wird die Wiener SPÖ die Gunst der Stunde nützen und die für den Herbst 2001 geplanten Landtagswahlen vorverlegen? Ein Bericht von Günther Kogler und Ernst Johann Schwarz.

BSE
In Europa geht die Angst vor dem Essen um, nachdem in Deutschland und Frankreich neue Fälle der Rinderseuche BSE aufgetaucht sind. Tiermehlverbot, Schnelltests und Herkunftsnachweise sollen nun den Schaden für die Menschen gering halten. Die Politik muss handeln, doch sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene herrscht große Uneinigkeit. Haben verantwortliche Politiker wissenschaftliche Erkenntnisse ignoriert und die Risken jahrelang verharmlost? Handelt Europa konsequent genug? Bringt der EU-Landwirtschaftministerrat in Brüssel eine Lösung? Oder wird Nizza ein BSE-Gipfel? Eine Analyse von Reingard Diermayr und Marie-Theres Euler-Rolle.

Spitzelaffäre - Zurück an den Start?
In der Spitzelaffäre rund um Freiheitliche Politiker und Polizisten hat es vergangene Woche einen echten Paukenschlag gegeben: Jener - an sich sehr belastende - Brief von Haider-Leibwächter Horst Binder scheint gefälscht zu sein. Seither triumphieren die Freiheitlichen, Klubobmann Westenthaler sieht die Ermittlungen schon "in sich zusammenbrechen". Und tatsächlich wirft die vermutlich gefälschte Unterschrift viele Fragen auf, vor allem: Wer ist der Fälscher? Jeder verdächtigt jeden, so scheint es. Eine Reportage über die Verwirrungen bei den Ermittlungen von Rainer Hazivar und Patricia Pawlicki.

Das Ende des Kohlebergbaus in Österreich
Mit der Kündigung eines Viertels der Mitarbeiter hat die weststeirische GKB das Ende des Kohlebergbaus in Österreich eingeläutet. Wo vor einem Jahrzehnt noch mehr als eineinhalbtausend Beschäftigte Braunkohle abbauten, arbeiten jetzt keine 300 mehr. Maximal vier Jahre noch, dann ist es mit der jahrtausendealten Bergbautradition in der Weststeiermark endgültig vorbei. Ein Bericht von Franz Renner.

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