ÖGB-PensionistInnen: Ein Zeichen gegen Belastungskurs setzen

Auch ältere Generation muss Protest sichtbar zeigen

Wien (ÖGB). Hans Schmölz, Vorsitzender der ÖGB-PensionistInnen, forderte die Mitglieder am Montag in einer Aussendung auf, ihren Unmut gegen die ungerechte Vorgangsweise der Regierung und die unzureichende Pensionsanpassung bei der Menschenkette um das Parlament sichtbar zu machen: "Auch die PensionistInnen müssen sich nicht immer alles gefallen lassen."++++

"Wir haben wochenlang mit aller Konsequenz und vollem Einsatz um eine faire Pensionserhöhung gekämpft. Die Regierung hat in einer Art und Weise über die Köpfe der Betroffenen hinweg ihre Beschlüsse gefasst, die auf keinen Fall unbeantwortet bleiben darf. Ich wünsche mir daher eine sehr rege Teilnahme der PensionistInnen an der Menschenkette", so Schmölz.

Die vom ÖGB veranstaltete Menschenkette um das Parlament, sei gerade für die ältere Generation eine gute Möglichkeit, die Verantwortlichen direkt mit der eigenen Betroffenheit zu konfrontieren. "Gerade jene, die am stärksten durch die drei Belastungspakete zur Kasse gebeten werden, müssen gemeinsam mit den anderen ein kräftiges Zeichen setzen. Es geht vor allem darum, unsere Solidarität mit allen vom Sparkurs der Regierung Betroffenen zu demonstrieren", so der Vorsitzende der ÖGB-PensionistInnen abschließend. (hk)

ÖGB, 4. Dezember 2000
Nr. 1054

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