Wurm: Stams missachtet Gesetz!

Gisela Wurm kritisiert Schulleitung

Wien (SK) "In unserem Rechtstaat kann eine Schulordnung nicht über das Gesetz gestellt werden", stellte die Tiroler SPÖ-Nationalratsabgeordnete Gisela Wurm Montag klar. "Den zwei aus der Schule entfernten Schülern konnte juristisch korrekt nicht nachgewiesen werden, dass sie wirklich eine Haschischzigarette konsumiert haben, und selbst, wenn der eine Schüler vielleicht einmal probiert hat, darf er deshalb nicht von einer Schule verwiesen werden. Das ist im Suchtmittelgesetz klar geregelt. Die Schulleitung von Stams und die von ihnen erlassene Schulordnung missachten geltendes Recht, das kann nicht ohne Folgen bleiben", so Wurm weiter. ****

"Das Schigymnasium Stams ist eine der teuersten Schulen Österreichs. Die Förderung mit öffentlichen Geldern muss meiner Ansicht nach sofort eingestellt werden, wenn österreichische Gesetze missachtet werden. Ich werde mit den Tiroler SPÖ-Abgeordneten eine diesbezügliche Anfrage an die zuständigen Stellen (Unterrichtsministerium, Bundeskanzleramt u.s.w.) richten."

"Viele in Stams, sowohl Lehrer wie Schüler, haben ernsthafte Probleme mit der ungleich gefährlicheren Droge Alkohol. Es gäbe Schüler, die man am Anfang überhaupt nur mit einem Schnaps über die Sprungschanze zwingen könne, hört man hinter vorgehaltener Hand. Diesen Vorwürfen muss ebenfalls nachgegangen werden. Es kann nicht sein, dass eine Schulleitung den einmaligen Missbrauch von Cannabis gnadenlos verfolgt und mit de facto - Berufsverbot exekutiert, während die viel schädlichere Droge, das Suchtgift Alkohol, toleriert wird", schloss Gisela Wurm. (Schluss) ns/mp

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