ARBÖ: Der Gurt ist die Chance in der letzten Instanz

Wien (ARBÖ) - Durch konsequente Verwendung von Gurt und
Kindersitz könnten pro Jahr zahlreiche Menschenleben gerettet werden. Vergangene Woche waren drei tödlich verletzte Fahrzeuginsassen bei Verkehrsunfällen nicht angegurtet. Das
Risiko, bei einem Unfall getötet zu werden, ist für große und kleine Gurtenmuffel neunmal so hoch wie für Angegurtete, so die ARBÖ-Verkehrsexperten.

Auch ihr Leben kann am Sicherheitsgurt hängen. Trotzdem ist jeder vierte Österreicher ohne Gurt unterwegs, rund ein Drittel
der Kinder fährt völlig ungesichert mit. Viele Autolenker sind der Meinung, dass sie sich nicht anschnallen brauchen, da ihr Auto ohnehin über einen Airbag verfügt. Der ARBÖ warnt jedoch vor dieser lebensgefährlichen Annahme, denn der Airbag funktioniert
nur in Kombination mit dem Gurt als Lebensretter.

Außerdem hat der Lenker die Pflicht auf die richtige
Absicherung mitbeförderter Kinder zu achten. Nicht selten "tollen" Kinder zwischen den Vordersitzen herum, als wäre das Auto ein rollender Spielplatz. Daher applelliert der ARBÖ: Jeder, der
Kinder im Auto befördert, sollte unbedingt darauf achten, dass diese immer gesichert mitfahren. Für jedes Kind muss ein eigener Sitzplatz und eine der Größe sowie dem Gewicht des Kindes entsprechende Rückhalteeinrichtung vorhanden sein. Die Vernachlässigung der Aufsichtspflicht kann laut ARBÖ-Verkehrsjuristen sogar gegen einen Elternteil Regressforderungen
des Versicherers begründen.

Die ARBÖ-Verkehrsexperten empfehlen auch, dass nach einem Zusammenstoß neue Sicherheitsgurte anstelle der alten zu installieren, sofern diese durch die Kollision stark beansprucht wurden. Doch nicht nur die Gurte sollten ausgetauscht werden, sondern auch die Kindersitze müssen fachmännisch überprüft werden und gegebenenfalls ausgewechselt werden. Denn sowohl die
Kindersitze wie auch die Gurtsysteme werden durch die Wucht bei einem Crash so gedehnt, dass sie ihren Zweck nicht mehr erfüllen können.

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