Sima fordert österreichische Initiative zu Tiermehl-Verbot bei EU-Ministerrat

Generelles Tiermehl-Verbot längst überfällig

Wien (SK) "Konkrete Ergebnisse und eine österreichische Offensive in Sachen Tiermehl-Verbot", erwartet SPÖ-Umweltsprecherin Ulli Sima vom heutigen EU-Agrarministerrat in Brüssel. "Bisher hat Österreich bei allen Maßnahmen gegen BSE nur gebremst. So hat Landwirtschaftsminister Molterer beim letzten Agrarminister-Treffen im November eine flächendeckende Ausweitung von BSE-Schnelltests und auch ein generelles Tiermehl-Verbot abgelehnt", kritisierte Sima. "Österreich darf in dieser zentralen Frage nicht länger auf der Bremse stehen. Molterer muss die wenigen Hardliner wie die Niederlande und Schweden davon überzeugen, dass nur ein generelles Tiermehl-Verfütterungs-Verbot der nächste logische Schritt zum Schutz der Konsumenten ist. Ein EU-weites Verbot ist überfällig." ****

"Es ist mehr als bedauerlich, dass erst nach Bekanntwerden zahlreicher weiterer BSE-Fälle in Europa gehandelt wird", so Sima. Dass die Verfütterung von vermahlenen Tierkadavern an Nutztiere nicht gesundheitsfördernd sei, wisse man spätestens seit der ersten BSE-Krise. "Es ist fahrlässig, dass nicht schon damals im Sinne des Vorsorgeprinzips ein generelles Tiermehl-Verfütterungsverbot ausgesprochen wurde." Für die Umweltsprecherin dürfen die Interessen der Konsumenten nicht jenen der Agrarlobby geopfert werden. "Beim heutigen Ministerrat müssen konkrete Ergebnisse mit ganz klaren Zeitvorgaben auf den Tisch gelegt werden. Dann erst wird man sehen, wie ernst es den Ministern Haupt und Molterer mit der Ansage ist, dass Konsumentenschutz an erster Stelle stehe", Sima abschließend. (Schluss) ns

Rückfragehinweis: Ulli Sima, 0664/23 063 67

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