Prinzhorn: Fusion zwischen EAG und Linzholding wäre Schritt der Vernunft

450 Mio. ATS Synergiepotential und Teilerfolg für die österreichische Lösung

Wien, 2000-12-04 (fpd) - Eine Fusion zwischen der oberösterreichischen EAG und der Linzholding (ESG und SPL) wäre ein erforderlicher Schritt der Vernunft, sagte heute der freiheitliche Wirtschafts- und Industriesprecher Dipl.-Ing. Thomas Prinzhorn im Zusammenhang mit der Debatte um eine österreichische Energielösung. Die Signale der ESG und die Aussagen der drei oberösterreichischen Regierungsparteien in der Vergangenheit deuten darauf hin, daß über das Ziel Konsens herrsche. Nun sei Landeshauptmann Pühringer am Zug, dieses wirtschafts- und standortpolitische Ziel endlich auch umzusetzen. Die beispielhafte Fusion zwischen den Salzburger Stadtwerken und der SAFE müsse auch in Oberösterreich Schule machen. ****

Hat das EGT der EAG im Geschäftsjahr 1998/1999 noch 320 Mio. ATS betragen, so sei es 1999/2000 - zwar geringer als prognostiziert -auf 230 Mio. ATS gefallen, erinnerte Prinzhorn. Die Synergieeffekte bei Bildung einer oberösterreichischen Energieholding werden laut einer Studie von Finadvice mit knapp 450 Mio. ATS jährlich beziffert. "Mit diesen Potentialen könne drohenden Verlusten bedingt durch die bevorstehende Volliberalisierung der Energiemärkte entgegen getreten werden", sagte der freiheitliche Wirtschaftssprecher. "Die Eigentümervertreter der österreichischen EVUs müssen endlich einmal an die Interessen der Aktionäre - der Bürger - denken und die Unternehmen fit für die Märkte machen."

"Die Verbraucher sind für die Liberalisierung gerüstet, die EVUs leider noch nicht", schloß Prinzhorn. (Schluß)

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