Düringer und Schüller am Miteinander-Telefon

Wien, (OTS) "Roland Düringer am Miteinander-Telefon, Grüß sie"; oder aber: "Helmut Schüller, Gruß Gott" so kam die Antwort für AnruferInnen im Wiener Rathaus diese Woche, als der bekannte Kabarettist und der engagierte Seelsorger für einen guten Zweck
den Telefondienst übernommen hatten. Eine Stunde meisterten die beiden Fragen der BürgerInnen zum Zusammenleben zwischen In- und Ausländern am Miteinander-Telefon unter 4000-4300.

"Es gibt grundsätzlich kein Problem zwischen In- und AusländerInnen, Menschen können oft miteinander nicht richtig umgehen. Und man müsse nicht unbedingt aus dem Ausland kommen, um sich in bestimmten Situationen fremd zu fühlen. So sehe ich die grundsätzliche Schwierigkeit im Zusammenleben" so Düringers Analyse. Die am meisten gestellten Fragen betrafen die Öffnung des Gemeindebaus für MigrantInnen. Warum sind nicht schon längst auch das kommunale Wahlrecht für Zuwanderer eingerichtet oder, wie eine Kindergärtnerin anmerkte, warum müssen Vorurteile bereits im Elternhaus auf die Kinder übertragen werden?

Stadträtin Mag. Renate Brauner, die sich bei Düringer und Schüller herzlich bedankte, freute sich über die rege Frequenz am Servicetelefon im Rahmen der Integrationskampagne: "Es zeigt, dass es goldrichtig war, die WienerInnen aktiv in diese Aufklärungskampagne der Stadt einzubauen, deren Kritik und Anregungen zu sammeln." Ebenso bestätigt fühlte sie sich dabei, prominente und engagierte Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens einzubeziehen, die als glaubwürdige Testimonials am Miteinander-Telefon Rede und Antwort stellen. Der Rapid-Fußballer Radovic wie auch Düringer und Schüller hätten dies bisher überzeugend gemacht.

Folgende "Prominente" haben sich weiters als TelefonistInnen angemeldet:

o Altbürgermeister Dr. Helmut Zilk am 04.12. von 14 bis 15 Uhr,
o die Kabarettistin Dolores Schmiedinger am 05.12. von 15 bis 16

Uhr,
o Vizebürgermeisterin und Sozialstadträtin Grete Laska am 06.12.

von 13 bis 14 Uhr,
o Gesundheitsstadtrat Dr. Sepp Rieder am 12.12. von 14 bis 15 Uhr,
o und der Militärkommandant Divisionär Karl Semlitsch am 15.12.

von 16 bis 17 Uhr

Das "Miteinandertelefon" (Tel. 4000-4300 und per E-Mail:
Miteinander@wien.gv.at) wird von zwölf geschulten MitarbeiterInnen betreut, die von Montag bis Freitag jeweils von 9 bis 19 Uhr zu erreichen sind. Das Telefonservice wird jedenfalls bis ins
Frühjahr des kommenden Jahres angeboten. (Schluss) wb

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