Deponie Frohnleiten: Rutschungs-Sanierung weit gediehen

Bilanz nach einem Jahr: Rutschkörper großteils ausgeräumt/Anrainer-Belastungen weitgehend vorüber/Fertigstellung im nächsten Sommer/150 Mio. S Kosten

Frohnleiten (OTS) - Die seit Mitte Oktober des Vorjahres laufenden Sanierungsarbeiten der massiven Hangrutschungen im Bereich der Abfalldeponie Frohnleiten sind bereits weit gediehen: "Von insgesamt rund 700.000 m3 des Rutschkörpers sind 600.000 m3 bereits ausgeräumt und 100.000 m3 davon wieder verfüllt", zog Deponie-Geschäftsführer Ing. Wolfgang Thomann Ende November eine Zwischenbilanz.

"Wir wollen das Sanierungsprojekt, das insgesamt rund 150 Mio. S kosten wird, davon rund 50 Mio. S in der jetzt laufenden Schlußphase, bis zum Sommer 2001 abschließen, obwohl uns die Behörde eine Frist bis Jahresende 2001 eingeräumt hat", kündigte Thomann an. Ein Teil der Kosten wird über eine Bundesförderung finanziert, den bei weitem überwiegenden Rest finanziert die Gemeinde Frohnleiten.

Das Sanierungsprojekt sieht das Ausräumen des gesamten Rutschkörpers vor, sodann den Einbau einer Drainageschicht und schließlich die Errichtung eines Stützdammes, der in den Untergrund eingebunden und mit Durchleitungen ausgestattet werden wird. Zuguterletzt wird der Aushubbereich oberhalb des Stützdammes verfüllt, verdichtet und schließlich nach Her-stellung einer Vegetationsschicht aufgeforstet.

"Für die bisherigen Sanierungsarbeiten mußte unter anderem eine temporäre Erddeponie bei der Rutschung angelegt werden, wodurch bei Regen die Quellen von drei Anrainern verunreinigt wurden. Diese Anrainer wurden sofort mit Ersatzwasserleitungen versorgt. Die starke Stau-bentwicklung, durch die ein weiterer Anrainer in Mitleidenschaft gezogen wurde, sollte nach menschlichem Ermessen vorbei sein, weil die Erddeponie bereits rekultiviert und begrünt wurde", erläutert Thomann. Die massiven Rutschungen im Herbst 1999 hätten Ausbaggerungen bis auf die Gleitschicht notwendig gemacht, was aufgrund der komplexen Bodenstruktur zu Zeitverzögerungen und zur Fristerstreckung durch die Behörde geführt habe, sagt der Deponie-Geschäftsführer. "Dennoch wollen wir im Sommer 2001 mit allen Arbeiten fertig sein".

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