Kuntzl zu Schüssel: Millionengage ohne jede Gegenleistung?

Jetzt muss Schüssel sein Schweigen brechen

Wien (SK) Die Vorwürfe, die der Autor Joachim Riedl in seinem Buch "der Wendekanzler" gegen Bundeskanzler Schüssel erhebt, seien schwerwiegend und bedürfen einer dringenden Aufklärung, stellte SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Andrea Kuntzl am Sonntag klar. Wie "profil" in seiner morgigen Ausgabe berichtet, habe Bundeskanzler Schüssel aus seiner Option, im Falle eines Ausscheidens aus der Politik in den VP-Wirtschaftsbund-eigenen Wirtschaftsverlag wechseln zu können, bereits jetzt finanzielle Vorteile in zweistelliger Millionenhöhe lukriert. Kanzler Schüssel sei dringend aufgefordert, hier Stellung zu beziehen. Mit einem lapidaren "kein Kommentar" werde er hier nicht durchkommen, "Schüssel wird sein gewohntes Schweigen erstmals brechen müssen", so Kuntzl gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Sollten die gegen Schüssel erhobenen Vorwürfe stimmen, werfe dies ein bezeichnendes Licht auf die kaltherzige Gesinnung des derzeitigen Regierungschefs. Schüssel werde den ÖsterreicherInnen zu erklären haben, wie er es mit seinem Gewissen vereinbaren kann, dass er dem sogenannten "kleinen Mann" ein Belastungspaket nie dagewesenen Ausmaßes aufbürdet, während er für sich selbst Millionen für's Nichtstun beansprucht, so Kuntzl. (Schluss) ml

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