Kultmoderator Harald Schmidt im ORF

Wien (OTS) - Bei der 27. Aufzeichnung der Sendung
"Lebens-Künstler" am Samstag, dem 2. Dezember 2000, im Ringturm war diesmal Deutschlands Kultmoderator Harald Schmidt bei Helmut Zilk zu Gast. Humorvoll erzählt Deutschlands gefragtester Entertainer in der ORF- Sendereihe von seiner Affinität zu Österreich, seiner beruflichen Laufbahn, seinen Eindruck von Frauen und Religion und wie er über Hundebeitzer denkt. Der ORF zeigt die Sendung am Donnerstag, dem 7. Dezember um 22.40 Uhr in ORF 1. "Ich war leider noch nie beim Papst eingeladen. Was ich gar nicht verstehe, weil soviele Termine kann der doch auch nicht haben" meint Schmidt auf die Frage nach seiner Beziehnung zur Kirche. In seiner schauspielerischen Laufbahn spielte er lange immer nur unbedeutende Nebenrollen. "Heute wirke ich ja eher italienische, früher war ich groß und blond" beurteilt er seine Ausstrahlung auf der Bühne.

Harald Schmidt wurde am 18. August 1957 als Sohn eines Verwaltungsangestellten und einer Kindergärtnerin in Neu-Ulm geboren. Schon während seiner Schulzeit im Gymnasium Nürtingen machte der junge Harald nicht durch herausragende schulische Leistungen auf sich aufmerksam, sondern bewies bei Schulfahrten mit kabarettistischen Einlagen sein Showtalent. Von 1978 bis 1981 studierte er an der Schauspielschule Stuttgart. Seine erste Rolle als Schauspieler war der Mameluk in "Nathan der Weise" an den Städtischen Bühnen Augsburg.

1984 wechselte er ans "Düsseldorfer "Kom(m)ödchen" und brillierte mit Textbeiträgen für die Programme der Altmeisterin des deutschen Kabaretts, Lore Lorentz. Parallel zur Arbeit beim "Kom(m)ödchen" startete Schmidt mit seinen Soloprogrammen eine Kabarett-Tournee durch Deutschland. Sein erstes Programm "Ich hab schon wieder überzogen" entstand 1985, ein weiteres mit dem Titel "Überstehen ist alles" folgte 1988. Mit seinem dritten Soloprogramm "Schmidtgift" war er von 1992 bis November 1995 auf Tournee.
Seine Fernsehkarriere begann 1989 mit der Unterhaltungssendung "MAZ ab!" und mit der Rateshow "Psst". 1992 präsentierte er als Nachfolger des Schweizers Kurt Felix die Sendung "Verstehen Sie Spass? sowie "Schmidteinander" bei der ARD. 1995 trennte er sich von der ARD und wechselte zu SAT.1. Dort schaffte er mit seiner "Harald Schmidt Show" den absoluten Durchbruch. Rund 40 Satzpointen braucht der Showmaster allein für den ersten Teil der Show, den "Stand-up", wo er das aktuelle Tagesgeschehen humorvoll aufs Korn nimmt. Zum zweiten Teil der Sendung lädt das "Schandmaul" nacheinander zwei Talkgäste aus allen Bereichen. Hier blödelten schon Stars wie Tom Hanks, Carl Lewis und Prince mit Harald Schmidt.

1999 debütierte der Grimme-Preisträger in Helmut Dietls Film "Late Show" als Filmschaupieler und erntete dafür großes Lob: "Schmidt ist die eigentliche Überraschung des Filmes ... als eitles Ekelpaket Scheffer, teigig und hypernervös, eine echte schauspielerische Entdeckung" ("Die Zeit".)

Sein Privatleben widmet er seiner Lebensgefährtin Ellen Hantsch und seinen drei Kindern Robert (geb. 1994), Nele (geb. 1995) und Peter (geb. 1998). Seine Freizeit verbringt Harald Schmidt mit Orgel- und Klavierspiel und seinen Lieblingslektüren, der "Frankfurter Allgemeinen" und der "Bild-Zeitung".

(Foto via APA)

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