"profil": Schmidt will neue Aufgabenteilung in AUA-Gruppe

Neuer Lauda-Air-Chef: "Werde weder Lauda Air liquidieren, noch das Unternehmen in die AUA hineinfusionieren"

Wien (OTS) - In einem Interview in der Montag erscheinenden
Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil" sagt der neue Vorstandssprecher der Lauda Air, Ferdinand Schmidt, dass er die Aufgabenverteilung innerhalb der AUA-Gruppe neu zur Diskussion stellen wolle: "Die Märkte haben sich ganz anders entwickelt, als wir erwartet haben. Lauda Air nur touristischen Linienverkehr und Charterflüge zu übertragen, ist nicht haltbar." Ein weiterer Grund für Schmidt, die vor knapp vier Jahren in der AUA-Gruppe geschlossene Grundsatzvereinbarung neu zu überdenken, sind die Neuformierungen in den strategischen Allianzen.

Als eine seiner ersten Aufgaben sieht Schmidt, den Mitarbeitern die Angst vor einem Personalabbau zu nehmen: "Ich werde weder die Lauda Air liquidieren, noch gibt es Pläne, das Unternehmen in die AUA hineinzufusionieren."

Schmidt sichert den Fortbestand der Marke Lauda Air zu. Auch beim Corporate Design und beim Catering werde es keine Änderungen geben. "Die Lauda-Air-Stewardessen werden weiter Jeans und rotes Kapperl tragen, das Catering von DO & CO ist Teil des imagemäßig erfolgreichen Produkts Lauda Air", wird Schmidt im "profil" zitiert.

Zu seinem persönlichen Verhältnis zu Niki Lauda befragt, sagt Schmidt: "Ich habe keine Probleme mit ihm, weil ich mit seiner geradlinigen Art gut zurecht komme."

Zu den diese Woche stattfindenen Gesprächen mit Niki Lauda über seine Weiterbeschäftigung als Pilot der Lauda Air und den heftigen Vorbehalten der AUA-Vorstände und Lauda-Air-Aufsichträte Herbert Bammer und Mario Rehulka gegen diesen Plan, meint Schmidt gegenüber "profil": "Diese Entscheidung trifft der Vorstand der Lauda Air."

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