"profil": Lenzing-Verkauf: Britische CVC bessert Angebot deutlich nach

CVC bietet jetzt 87 Euro je Lenzing-Aktie - Androsch bleibt bei 80 Euro - Entscheidung am Dienstag

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, hat der britische CVC Capital Partners-Fonds sein Angebot zur Übernahme des Viskosefaser-Produzenten Lenzing nun deutlich nachgebessert. CVC will für den zum Verkauf stehenden 83-prozentigen Lenzing-Anteil der Bank Austria 87 Euro, umgerechnet 1197 Schilling, statt 83 Euro je Aktie bieten. In Summe wollen die Briten damit 3,7 Milliarden Schilling für den Anteil zahlen. Weitere 700 Millionen Schilling wären für den 17-prozentigen Streubesitz fällig, schreibt "profil". Das erst vergangene Woche vom Linzer CVC-Rechtsberater Gerhard Wildmoser formulierte Offert liegt deutlich über dem Gebot des Konsortiums um Hannes Androsch. Androsch hatte bisher lediglich 80 Euro je Aktie geboten. Die Bank Austria hat die Gruppe Androsch laut "profil" unterdessen schriftlich aufgefordert, ihr Angebot aufzuwerten. Androsch gegenüber "profil": "Wir werden nicht nachbessern. Wir bleiben bei 80 Euro."

In der Bank Austria will sich vor der entscheidenden Vorstandssitzung am Dienstag niemand festlegen. Sprecher Martin Hehemann: "Wir führen noch Gespräche. Es gibt keine Entscheidung."

Wie "profil" weiter berichtet, hat das Konsortium um Hannes Androsch mittlerweile Konturen angenommen. Androsch und die Raiffeisen-Landesbank Oberösterreich konnten eine Investorengruppe um Noch-Bundesforste-Generaldirektor Richard Ramsauer ins Boot holen. Neben Ramsauer sind dies der niederösterreichische Textilerzeuger und langjährige Lenzing-Kunde Borckenstein AG sowie die im Eigentum der Salzburger Industriellenfamilie Kaindl stehende Holzindustrie-Gruppe Kaindl-Kronospan.

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