Schender (1) von Gewerkschaftern vor Kaffeehaus bedrängt

"Verzetnitsch hat ÖGB nicht mehr im Griff"

Wien, 2000-12-02 (fpd) - Mit Tafeln vor Privatwohnungen der FPÖ-Abgeordneten und mit ständiger "Begleitung" auf Schritt und Tritt wollte der Gewerkschaftsbund gegen die Politik der Bundesregierung protestieren. Nach heftigen Protesten betroffener Mandatare hatte ÖGB-Boss Verzetnitsch diese Aktion wieder gestoppt - so schien es.****

Gestern wurde der freiheitliche Abg. Mag. Rüdiger Schender, Jugendsprecher der FPÖ, vor einem Kaffeehaus in Linz von einer aufgebrachten Menge Gewerkschafter aufgelauert und bedrängt. Hingelockt wurde er durch einen fingierten Interviewtermin von einer Journalistin der OÖ-Nachrichten, die, wie sich später herausstellte, der Redaktion der Zeitung völlig unbekannt ist. Es dürfte sich um eine gezielte Aktion des ÖGB gehandelt haben.

"Was sich hier abspielt, ist skandalös. Verzetnitsch hat offenbar den ÖGB nicht mehr im Griff. Vorgestern hatte er die Aktionen offiziell gestoppt, aber sie gehen unvermindert weiter. Mit dem fingierten Journalistentermin setzt der Gewerkschaftsbund dieser Schmierenkomödie die Krone auf", sagte Schender empört.

"Wenn Verzetnitsch diese Aktionen nicht abstellen will oder kann, dann ist er rücktrittsreif. Der ÖGB entwickelt sich zunehmend zu einer führungslosen Radaupartie, der es in Wahrheit gar nicht um die Interessenvertretung der Arbeiter und Angestellen geht, sondern nur das eine Ziel hat - nämlich die Bundesregierung zum Abgang zu zwingen", meinte Schender und ließ abschließend wissen, daß er sich nun rechtliche Schritte vorbehalte. (Forts.)

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