Heuras: Verunsicherung der Gemeinden durch Zick-Zack-Kurs Schlögls

Unverständliche Vorgehensweise enttäuscht Gemeinden

St. Pölten (NÖI) - "Mit seiner Vorgehensweise im Bereich der Mutterberatung enttäuscht Schlögl die Gemeinden. Bereits Mitte September wurde das Ende der Mutterberatung in seiner derzeitigen Form auf Betreiben des damaligen LH-Stv. Bauer beschlossen. Schlögl, der das Ressort von seinem Vorgänger übernommen hat, hat die Gemeinden bis heute nicht in die Entscheidungsfindung und deren Umsetzung eingebunden", stellt LAbg. Johann Heuras fest. ****

"Die Beratung junger Mütter und die medizinische Betreuung von Kleinkindern in den Gemeinden muss auch in Zukunft sichergestellt sein. Nachdem die Gemeinden mit Nachdruck auf die Brisanz des Themas hingewiesen haben, signalisierte Schlögl die vorläufige Beibehaltung der Mutterberatung in ihrer heutigen Form. Nunmehr mussten die Gemeinden einen erneuten Richtungsschwenk der SP NÖ zur Kenntnis nehmen", wundert sich Heuras.

"Die offensichtliche Orientierungslosigkeit Schlögls in Sachen Mutterberatung darf nicht auf dem Rücken junger Mütter und Kinder ausgetragen werden. Die Gemeinden fordern, dass sie in die Gespräche über die Zukunft der Mutterberatung eingebunden werden und dass das derzeitige Modell zumindest solange aufrecht bleibt, bis ein gemeinsamer Konsens gefunden wurde. Außerdem müssen restriktive Bestimmungen auf ihre Sinnhaftigkeit hin überprüft werden. Es ist nicht einzusehen, warum die Gemeinden um viel Geld eigene Räumlichkeiten errichten müssen, für die strengere Anforderungen gelten als für jede andere Arztpraxis ", betonte Heuras.

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