AK Tumpel begrüßt Verzicht der Wirtschaft auf das irreführende "Made in Austria"- Zeichen bei Lebensmitteln

Konsumenten haben dadurch mehr Sicherheit

Wien (AK) - AK-Präsident Herbert Tumpel begrüßt den Verzicht der Wirtschaft auf das irreführende Wertschöpfungszeichen "Made in Austria" bei Fleisch- und Wurtswaren. "Damit wird eine langjährige Forderung der AK erfüllt", sagt Tumpel. Für Frischfleisch soll der Verzicht sofort in Kraft treten. "Gerade angesichts des BSE-Problems haben die Konsumenten dadurch wieder mehr Sicherheit", betont Tumpel. Das "Made in Austria"-Zeichen hat nämlich nicht garantiert, dass für ein Produkt ausschließlich österreichische Rohstoffe verwendet werden. ****

Das Made in Austria-Zeichen gaukelte dem Konsumenten bei Lebensmitteln falsche Sicherheit vor, sagt Tumpel. Es konnte nämlich sein, dass ein Rind aus Belgien, das nur in Österreich geschlachtet wurde, das Made in Austria-Zeichen erhielt. "Wo bleibt da die Sicherheit für den Konsumenten, dass er ein österreichisches Produkt kauft?", fragt Tumpel. Tatsächlich kann jeder Betrieb, der allein durch Herstellung, Verarbeitung und Verpackung mehr als 50 Prozent der Wertschöpfung in Österreich erzielt, das Made in Austria-Zeichen führen. Gerade bei Lebensmitteln ist aber die Herkunft der Rohstoffe besonders wichtig, sagt Tumpel. Daher hat die AK schon seit langem die Abschaffung des irreführenden Made in Austia-Zeichens für Lebensmittel gefordert. "Dieser Forderung ist die Wirtschaft jetzt endlich nachgekommen", sagt Tumpel.

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