Enquete "Verkehr und Umwelt": "Infrastrukturausbau = Umweltschutz"

Wirtschaft hat vitales Interesse am umweltfreundlichen Ausbau der Verkehrswege

Wien (PWK1048) - Die Wirtschaft ist an einem umweltfreundlichen Ausbau der Verkehrswege interessiert. Ein für Wirtschaft und Umwelt verträgliches Verkehrswegenetz ist von entscheidender Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Österreich. Dies ist die Kernaussage der Enquete "Verkehr und Umwelt", die am Freitag vom Institut für Energiepolitik und Umweltverbesserung (IEU) gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Österreich, dem Verkehrsforum der Wirtschaft (VdW), der Österreichischen Verkehrswissenschaftlichen Gesellschaft (ÖVG) und dem Büro für Internationale Forschungs- und Technologiekooperation (BIT) im Haus der Wirtschaft abgehalten wurde.

Wie der Obmann der Bundessektion Transport, Verkehr und Telekommunikation in der WKÖ, Komm.Rat Harald Bollmann, in seinem Statement sagte, sind die Unterlassungssünden beim Infrastrukturausbau oft Auslöser von Umweltproblemen. Die Beispiele dafür reichten vom verzögerten Ausbau der B 301 bis zu unnötigen Schwierigkeiten beim Stromtransport. Gerade die B 301 muss als Teil eines verkehrspolitischen Gesamtkonzepts gesehen werden. Weitere fixe Bestandteile dieses Systems sind, so Bollmann, der massive Ausbau des öffentlichen Verkehrs in Wien und Umgebung, die Errichtung von Park & Ride-Anlagen, eine wirtschaftsnahe Parkraumbewirtschaftung und Ortsumfahrungen für die Gemeinden im Süden Wiens. "Es kann daher keineswegs eine einseitige Orientierung auf den Straßenbau unterstellt werden". Logische Fortsetzung der B 301 wären eine 6. Donaubrücke und die Nord-Ost-Umfahrung von Wien. Dies ist nach den Worten des Bundessektionsobmanns eines der wesentlichsten Verkehrsprojekte der Zukunft.

Unsachliche Widerstände führten nach Ansicht des Leiters der Verkehrspolitischen Abteilung in der WKÖ, DI Roderich Regler, oft dazu, dass dort gebaut wird, wo es die wenigsten Widerstände gibt und nicht dort, wo es am notwendigsten wäre. Regler verwies dabei auf das Phänomen, dass das Wort Verkehr heute meist negativ, der Ausdruck Mobilität hingegen positiv besetzt sei. Es gehe jetzt darum, in der Öffentlichkeit noch besser als bisher darzustellen, dass Verkehr nicht Böses sei, sondern dem ganzen Land Wohlstand bringe. Dies zu vermitteln sei auch das Ziel dieser Enquete gewesen. (hp)

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