• 01.12.2000, 14:47:31
  • /
  • OTS0285

Enquete "Verkehr und Umwelt": "Infrastrukturausbau = Umweltschutz"

Wirtschaft hat vitales Interesse am umweltfreundlichen Ausbau der Verkehrswege

Wien (PWK1048) - Die Wirtschaft ist an einem umweltfreundlichen
Ausbau der Verkehrswege interessiert. Ein für Wirtschaft und Umwelt
verträgliches Verkehrswegenetz ist von entscheidender Bedeutung für
den Wirtschaftsstandort Österreich. Dies ist die Kernaussage der
Enquete "Verkehr und Umwelt", die am Freitag vom Institut für
Energiepolitik und Umweltverbesserung (IEU) gemeinsam mit der
Wirtschaftskammer Österreich, dem Verkehrsforum der Wirtschaft (VdW),
der Österreichischen Verkehrswissenschaftlichen Gesellschaft (ÖVG)
und dem Büro für Internationale Forschungs- und
Technologiekooperation (BIT) im Haus der Wirtschaft abgehalten wurde.

Wie der Obmann der Bundessektion Transport, Verkehr und
Telekommunikation in der WKÖ, Komm.Rat Harald Bollmann, in seinem
Statement sagte, sind die Unterlassungssünden beim
Infrastrukturausbau oft Auslöser von Umweltproblemen. Die Beispiele
dafür reichten vom verzögerten Ausbau der B 301 bis zu unnötigen
Schwierigkeiten beim Stromtransport. Gerade die B 301 muss als Teil
eines verkehrspolitischen Gesamtkonzepts gesehen werden. Weitere fixe
Bestandteile dieses Systems sind, so Bollmann, der massive Ausbau des
öffentlichen Verkehrs in Wien und Umgebung, die Errichtung von Park &
Ride-Anlagen, eine wirtschaftsnahe Parkraumbewirtschaftung und
Ortsumfahrungen für die Gemeinden im Süden Wiens. "Es kann daher
keineswegs eine einseitige Orientierung auf den Straßenbau
unterstellt werden". Logische Fortsetzung der B 301 wären eine 6.
Donaubrücke und die Nord-Ost-Umfahrung von Wien. Dies ist nach den
Worten des Bundessektionsobmanns eines der wesentlichsten
Verkehrsprojekte der Zukunft.

Unsachliche Widerstände führten nach Ansicht des Leiters der
Verkehrspolitischen Abteilung in der WKÖ, DI Roderich Regler, oft
dazu, dass dort gebaut wird, wo es die wenigsten Widerstände gibt und
nicht dort, wo es am notwendigsten wäre. Regler verwies dabei auf das
Phänomen, dass das Wort Verkehr heute meist negativ, der Ausdruck
Mobilität hingegen positiv besetzt sei. Es gehe jetzt darum, in der
Öffentlichkeit noch besser als bisher darzustellen, dass Verkehr
nicht Böses sei, sondern dem ganzen Land Wohlstand bringe. Dies zu
vermitteln sei auch das Ziel dieser Enquete gewesen. (hp)

Rückfragehinweis: Dipl.-Ing. Roderich Regler

Abteilung für Verkehrspolitik
Tel: 50105-4000

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | PWK/PWK

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel