"Thema" am Montag, dem 4. Dezember: "BSE-Alarm"

Wien (OTS) - Barbara van Melle präsentiert am Montag, dem 4. Dezember 2000, um 21.05 Uhr in ORF 2 unter anderem folgende Themen:

BSE-Alarm
Der Bauer Peter Lorenzen aus Hörsten im deutschen Schleswig-Holstein ist ruiniert: Von seinem Hof stammte das Rind, bei dem vorigen Freitag erstmals in Deutschland BSE festgestellt wurde. Seitdem herrscht BSE-Alarm. Alle 150 Rinder von Bauer Lorenzen wurden notgeschlachtet und verbrannt, die Konsumenten sind verunsichert und die Politiker überlegen Maßnahmen gegen die auch für den Menschen gefährliche Rinderseuche. Alarmstimmung auch in Österreich: Denn wie Österreich galt Deutschland bisher als BSE-frei - eine trügerische Illusion, wie sich jetzt gezeigt hat. In Österreich sollen demnächst erste BSE-Stichproben gezogen werden, ab Jänner werden flächendeckende Tests eingeführt. Auch ein generelles Tiermehl-Fütterungsverbot steht zur Diskussion. Maßnahmen, die vielleicht zu spät kommen. Für "Thema" berichten Alexander Steinbach und Robert Altenburger über die Angst vor der Rinderseuche.

Zeit des Erwachens
"Es ist wie ein Wunder", sagt die Mutter des siebenjährigen Mathias, "mein Sohn konnte von einem Tag auf den anderen plötzlich wieder sprechen". Der Bub aus Niederösterreich ist aus dem Koma erwacht. Vor neun Monaten wurde Mathias auf dem Schulweg überfahren. Dabei erlitt er schwere Kopfverletzungen. Die Diagnose der Ärzte war erschütternd: Mathias würde schwer behindert bleiben, zu lange war sein Gehirn ohne Sauerstoff. Aber die Eltern gaben nicht auf. Nach langem Suchen haben sie in Bayern eine Rehabilitationsklinik für Koma-Kinder gefunden. Und dort macht Mathias sensationelle Fortschritte. Für "Thema" war Gudrun Kampelmüller in Bayern und hat Mathias und seine Eltern in der Klinik besucht.

Albanien: Hilfe in der Hölle
Im September 1991 reist der burgenländische Apotheker Norbert Payer das erste Mal nach Albanien. Er erlebt ein Dritte-Welt-Land mitten in Europa und ist vom Elend und Leid der Bevölkerung tief betroffen. Spontan beschließt er zu helfen. Seine Idee: Er will das Spital in der Stadt Fier sanieren und einen kompletten Operationstrakt bauen. Der zähe Einzelkämpfer sammelte mehr als 22 Millionen Schilling. Damit wurde das Spital in Fier so weit modernisiert, dass man dort heute wieder Leben retten kann. Denn normalerweise fehlt es in albanischen Krankenhäusern am Nötigsten, es gibt weder Strom noch fließendes Wasser. Selbst Routineeingriffe werden da zu einem lebensgefährlichen Experiment. Ursula Neuner-Rennhofer, die schon über die Anfänge dieses Projekts berichtet hat, hat den Apotheker jetzt für "Thema" wieder nach Albanien begleitet.

Der "Musikantenstadl" in der Karibik
Biertische, Woazstritzel, karierte Tischdecken - wenn der "Musikantenstadl" ein Mal im Jahr auf große Auslandsreise geht, bleiben die üblichen Accessoires daheim. Dann werden jeweils ganz besondere Auftrittsorte ausgesucht - etwa Disneyworld oder wie im Vorjahr Peking. Heuer war der Stadl auf hoher See: 2.800 Fans aus Österreich, Deutschland und der Schweiz reisten mit Karl Moik und den Stars der Volksmusik eine Woche lang durch die Karibik von Miami über die Bahamas und Jamaika nach Mexiko. Bis zu 100.000 Schilling haben einige Fans bezahlt, um dabei zu sein. Für "Thema" war Sigrid Hroch vom ORF-Landesstudio Steiermark mit an Bord - auf der Suche nach dem Erfolgsrezept für die Stadlreisen.

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