Armutskonferenz installierte "Sozialhilfe-Irrgarten" vor dem Parlament - BILD (web)

Die Mitgliederorganisationen der Armutskonferenz begannen den Advent mit der Installation eines Sozialhilfe-Irrgartens vor dem Parlament, um auf die notwendigen Reformen in der Sozialhilfe und des unteren sozialen Netzes aufmerksam zu machen.

Wien (OTS) - Die Armutskonferenz wies auf die je nach Bundesland unterschiedlich geregelte und nicht existenzsichernd gestaltete Sozialhilfe hin. "Insgesamt erhält nur jeder sechste Hilfesuchende unserer Sozialberatungsstellen eine Leistung zum Lebensunterhalt aus der Sozialhilfe, was die Wirkung der Sozialhilfe als "2.Netz" in Frage stellt", so die Vertreter des Armutsnetzwerks. "Not-wendend" für die Betroffenen seien "bundeseinheitliche Standards" in der Sozialhilfe.

Die Armutskonferenz bedauerte, daß in der Armutsbekämpfung "Reformverweigerung herrsche". Die im Parlament beschlossenen Sozialkürzungen weisen das Projekt "Treffsicherheit" als Etikettenschwindel aus. Was diese Maßnahmen mit Armutsbekämpfung oder der Verbesserung der Lebenssituation Benachteiligter zu tun haben, ist unergründbar. Wer zu einer bundeseinheitlichen Sozialhilfe schweigt, der kann nicht davon reden, für "diejenigen, die es brauchen", da zu sein, so die Armutskonferenz.

Die Armutskonferenz

Lobby derer, die keine Lobby haben.

Frauenhäuser, Schuldnerbeartungen, Wohnungslosenhilfe, soziale Unternehmen, Caritas, Diakonie, Bewährungshilfe, Frauenberatungsstellen, Plattform der Alleinerziehenden, Arbeitsloseninitiativen, Migrantenberatung, Kolpingwerk, ...

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