Schweitzer: Vorurteile gegen Österreich von Frankreich gesteuert?

Direktorin der "Rassismusbeobachtungsstelle" vor Außenausschuß

Wien, 2000-12-01 (fpd) - Im Anschluß an das Gespräch mit der Vorsitzenden der Stelle zur Beobachtung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit Dr. Beate Winkler hob der freiheitliche außenpolitische Sprecher Abg. Mag. Karl Schweitzer besonders folgende Punkte hervor: ****

"Positiv war die Feststellung von Frau Winkler, die sich ausdrücklich für den österreichischen Beitrag für ihr Institut bedankte und die schlechte Behandlung der Außenministerin bei der Eröffnungszeremonie bedauerte, daß Fehler auf beiden Seiten gemacht wurden, die man künftig vermeiden wolle", so Schweitzer.

Manche Mißverständnisse dürften ihren Ursprung nicht in der Geschäftsführung der Beobachtungsstelle haben, sondern auf die Person des Vorsitzenden des Verwaltungsrates Jean Kahn zurückzuführen sein. "So hat dieser Frau Winkler in der Angelegenheit der Kritik an österreichischen Gerichten (Fall Pelinka) ausdrücklich zu einer Stellungnahme aufgefordert. Frau Winkler erklärte außerdem, daß sie in ihrem Bericht "Meinungen von anderen wiedergegeben" habe, also eigentlich nicht selbst recherchiert hätte", betonte Schweitzer.

"Eine Konfrontation der Betroffenen mit dem Ergebnis erfolgte jedoch nicht! Ebenso befremdet, daß die Leiterin dieser Stelle bei ihrem Antrittsbesuch die Vertreter aller Parteien, auch der auf Bundesebene nicht mehr existenten Liberalen, nicht jedoch die Freiheitlichen aufgesucht hatte! Als einer der Gründe für die "mißglückte" Eröffnungszeremonie bezeichnete Winkler den Umstand, daß der Vorsitzende des Verwaltungsrates Kahn "in der österreichischen Öffentlichkeit mißverständlich zitiert wurde". Die österreichische Außenministerin wurde damit offenbar Opfer persönlicher Vorurteile", sagte Schweitzer.

Als positiv bezeichnete Schweitzer abschließend die Vereinbarung künftiger Kontakte, um solchen Mißverständnissen vorzubeugen und die Feststellung von Frau Dr. Winkler, daß Österreich in einem, vor der Veröffentlichen stehenden Bericht durchaus positiv bewertet wurde. (Schluß)

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