• 01.12.2000, 12:28:40
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  • OTS0194

LHStv. Schlögl zu Ausbauvorhaben in NÖ Krankenhäusern:

Krankenhäuser Drehscheibe der Hochmedizin in den Regionen

St.Pölten (NLK) - In ganz Niederösterreich würden in den
Krankenhäusern derzeit Ausbauvorhaben von rund 3,26 Milliarden
Schilling laufen, sagte heute der Gesundheitsreferent der NÖ
Landesregierung, Landeshauptmannstellvertreter Mag. Karl Schlögl, in
einer Pressekonferenz in St.Pölten. Auch in Zukunft würden in den
niederösterreichischen Krankenhäusern Spitzenmedizin,
Spitzenmediziner und Spitzenleistungen ihren Platz haben. Schon in
den letzen Jahren wurden eine Vielzahl von Strukturmaßnahmen
durchgeführt. Dieser Weg werde weiter fortgesetzt. Die Krankenhäuser
seien die Drehscheibe der Hochmedizin in den jeweiligen Regionen. Die
Krankenhäuser Tulln, St.Pölten, Amstetten, das Waldviertelklinikum,
das Krankenhaus Baden und jenes in Stockerau sind die Häuser, die
Projekte der ersten Ausbaustufe im nächsten Jahr verwirklichen
werden. Diese Vorhaben würden eine Summe von weit mehr als einer
Milliarde Schilling auslösen. Das sei ein wichtiger Impuls für die
Wirtschaft und für den Ausbau des Gesundheitswesens in
Niederösterreich.

Die Voranschläge der NÖ Krankenanstalten für das Jahr 2001 seien
bereits abgegeben worden, meinte Schlögl weiter. Die Abweichung von
den Vorgaben des NÖGUS von rund 300 Millionen Schilling rege auf den
ersten Blick zum Nachdenken an. Die NÖGUS führe aber mit allen
Krankenanstalten beziehungsweise mit den Gemeinden Gespräche, und man
gehe davon aus, diesen offenen Betrag von 300 Millionen Schilling zu
senken, sodass auch im nächsten Jahr die Finanzierung der
Krankenanstalten gesichert ist. Zum Krankenhaus Baden stellte er
fest, dass Gespräche bereits laufen. Eine Kostenstudie sei in Auftrag
gegeben worden, die Einsparungspotenziale im Krankenhaus ordnen
solle. Er gehe davon aus, in den nächsten Wochen einen
Budgetvoranschlag für das nächste Jahr zustande zu bringen, der
garantiert, dass die Stadtgemeinde Baden in einem vertretbaren Ausmaß
belastet ist. Hier sei ein Problem vorhanden, aber ein bewältigbares
Problem.

Schlögl nahm zudem Stellung zur Mutterberatung, die auf ein neues,
zeitgemäßes System umgestellt wird. Bis zuletzt haben 242
niedergelassene Ärzte und 23 fahrende Mediziner die Mutterberatung in
420 Gemeinden betreut. Die Kosten für das neue System, rund acht
Millionen Schilling, werden aufkommensneutral sein. Die
Kinderabteilungen der Spitäler in Amstetten, Mödling, Krems,
Mistelbach, St.Pölten, Tulln, Wiener Neustadt und Zwettl werden
zusätzlich je einen Kinderfacharzt anstellen, der gemeinsam mit
Diplomkrankenschwestern und Sozialbetreuern die
Mutterberatungsstellen betreuen sollen. Die Mutterberatung wird
Anfang nächsten Jahres in moderner Form und mehr Qualität neu
gestartet.

Rückfragehinweis: Niederösterreichische Landesregierung

Pressestelle
Tel.: 02742/200-2312

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