LR Knotzer: Zwentendorf erhält neue Wohnhausanlage

Insgesamt 30 moderne Wohnungen werden ihrer Bestimmung übergeben

St. Pölten, (SPI) - Heute Freitag, den 1. Dezember 2000, werden in Zwentendorf in der Tullner Straße insgesamt 30 modern ausgestattete Wohnungen an ihre Mieter übergeben. Bauträger des Wohnhauses in der Tullner Straße ist die Erste gemeinnützige Wohnungsgesellschaft Heimstätte. "Bei der Konzeption des Gebäudes wurde sehr viel Wert auf die Funktionalität und auf zeitgemäße Ausstattung gelegt, sodass die Mieter in ihrem neuen zu Hause viel Komfort und Geborgenheit vorfinden. Für die Gemeinde Zwentendorf bedeuten die neuen Wohnungen eine wichtige Verbesserung der Infrastruktur, denn eine jede Gemeinde oder Stadt ist bemüht, neben vielen anderen Faktoren seinen Bürgerinnen und Bürgern auch genügend Wohnraum zur Verfügung zu stellen", betont Landesrat Fritz Knotzer als zuständiger Wohnbaureferent der NÖ Landesregierung bei der festlichen Übergabe.****

Die Gesamtkosten der neuen Wohnhausanlage in Zwentendorf belaufen sich auf rund 40 Millionen. Selbstverständlich wurden alle 30 Wohnungen mit Hilfe von Wohbauförderungsmittel des Landes Niederösterreich errichtet. Konkret stellt das Land für diese Wohnungen einen Zuschuss von mehr als einer Million Schilling pro Jahr auf eine Laufzeit von 25 Jahren und ein Direktdarlehen in der Höhe von rund 7,2 Millionen Schilling zur Verfügung. "Ohne die Wohnbauförderung wäre es nicht möglich, dass Genossenschaften Wohnungen so bauen können, dass sie auch für alle Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher erschwinglich sind. Deshalb darf diese Arbeit der gemeinnützigen Wohnbaugenossenschaften nicht gefährdet werden. Vor kurzem allerdings hat die blauschwarze Bundesregierung beschlossen, dass gemeinnützige Wohnungen an private Investoren und Immobilienspekulanten verkauft werden dürfen. Dies hat unweigerlich zur Folge, dass Tausenden Mietern und Familien auf einmal neue private Eigentümer gegenüberstehen und dass die Mieten in Zukunft stark ansteigen könnten. Eine seriöse Gemeinnützigkeit darf nicht durch ‚Gewinnmaximierung‘ privater Investoren und Spekulanten ersetzt werden", betont der Wohnbaulandesrat abschließend. (Schluss) as/fa

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