"Taxi Orange" - Die Bilanz

Wien (OTS) - 75 Tage "Taxi Orange" sind vorbei. Die
ORF-Reality-Soap hat mit Max einen Sieger, ORF-Programmintendantin Kathrin Zechner nach Ende der Sendung allen Grund zur Freude und auch Produzent Rudolf Klingohr zieht positive Bilanz. ORF-Programmintendantin Mag. Kathrin Zechner: "Neben der Freude über den programmlichen und auch wirtschaftlichen Erfolg der ersten österreichischen Reality-Show haben unsere Kandidaten in den vergangenen 75 Tagen Fernsehgeschichte mitgeschrieben. Für mich gibt es auch abseits der Daten eine positive Bilanz: Dreizehn unterschiedliche Persönlichkeiten haben es verstanden, vielen anderen jungen Leuten Ansporn zu geben, sich auf Neues und Unbekanntes einzulassen. Mein Dank gilt neben den Kandidaten dem gesamten Team von ’TXO’ und dem ORF, der einmal mehr bewiesen hat, dass er Herausforderungen auf innovative und prompte Art annehmen kann. Auf die Herausforderung ließ sich auch Interspot-Chef Rudolf Klingohr als Produzent ein, der nicht nur seinen ehemaligen Firmensitz in der Speisinger Straße kurzerhand zum Kutscherhof werden ließ, sondern in erster Linie mit seinem Know-how, seinem G’spür für Fernsehen und seinem Topteam maßgeblich am Erfolg dieses Projekts beteiligt ist." Interspot-Chef Rudolf Klingohr: "Dieses Projekt logistisch aufzubereiten war für mein Team und mich persönlich besonders spannend. Das Vertrauen, das der ORF in uns gesetzt hat, war sensationell - vor allem nachdem Reality-TV-Profis bei Endemol nicht für möglich gehalten haben, was wir in zweieinhalb Monaten tatsächlich geschafft haben. Wir sind um die ganze Welt gefahren, um uns als "Genre-Neulinge" das nötige Know-how anzueignen. "Taxi Orange" war für mich als Produzent eine besondere Erfahrung, die doppelt Freude macht, wenn man sieht, welchen Erfolg dieses Produkt hat. Mein spezieller Dank geht aber an meine beiden Söhne Nils und Niki, ohne die weder die technische noch die personelle Abwicklung so reibungslos möglich gewesen wäre."

75 Tage "Taxi Orange" - "Die Jungen von der Konkurrenz wieder zurück-geholt"
Das erklärte Ziel des ORF, junge österreichische Seher mit "Taxi Orange" von der kommerziellen Konkurrenz und damit von "Big Brother 2" wieder zurückzuholen ist klar erreicht. 64 "Taxi Orange"-Sendungen im Hauptabend sahen im Durchschnitt 654.000 Zuschauer (9,7 Prozent Reichweite, 29 Prozent Marktanteil national). Der Marktanteil in der jungen Zielgruppe liegt mit 46 Prozent klar über dem von "Big Brother" (16 Prozent Marktanteil).

Die höchsten Zuschauerzahler in absoluten Zahlen erreichte die Finalsendung am Donnerstag, dem 30. November 2000, mit durchschnittlich 1.080.000 Zusehern (65 Prozent Marktanteil), das letzte Wochenfinale, am Samstag, dem 25. November 2000, kratzte mit 952.000 Zuseher auch an der Millionengrenze.

Die Top-7-Sendungen von "Taxi Orange":
Donnerstag, 30. November, "Taxi Orange"-Finale - 1.080.000 Zuseher Samstag, 25. November, Robert verlässt den Kutscherhof - 952.000 Zuseher
Samstag, 18. November, Chris verlässt den Kutscherhof - 859.000 Zuseher
Montag, 13. November, Linda verlässt den Kutscherhof - 856.000 Zuseher
Samstag, 21. Oktober, Andreas verlässt den Kutscherhof - 809.000 Zuseher
Samstag, 4. November, Silke verlässt den Kutscherhof - 760.000 Zuseher
Samstag, 28. Oktober, Hansjörg verlässt den Kutscherhof - 736.000 Zuseher

Den größten Marktanteil einer Tageszusammenfassung erreichte die Sendung vom Freitag, dem 3. November, mit 42 Prozent Marktanteil (65 Prozent Marktanteil in der jungen Zielgruppe).

Die Zielgruppen im Detail
12- bis 29-Jährige:
Vor allem in der Zielgruppe der 12- bis 29-Jährigen ist "Taxi Orange" ein Erfolg. Durchschnittlich 46 Prozent aller jungen TV-Zuschauer verfolgten regelmäßig die Geschehnisse im Kutscherhof. Die Spitzenwerte bei den Jungen erreichten das Finale mit 82 Prozent und das letzte Wochenfinale vom Samstag, dem 25. November (68 Prozent Marktanteil). Den größten Marktanteil einer Tageszusammenfassung erreichte die Sendung vom Freitag, dem 3. November mit 65 Prozent Marktanteil.

12- bis 49-Jährige:
Der Durchschnittswert bei den 12- bis 49-Jährigen liegt nach 64 Sendungen bei einem Marktanteil von 38 Prozent, beim Finale wurden 72 Prozent Marktanteil verbucht. Den größten Marktanteil einer Tageszusammenfassung erreichte die Sendung vom Freitag, dem 3. November, mit 48 Prozent Marktanteil.

Steigende Zuschauerakzeptanz bei 50 plus:
Anfangs skeptisch, verfolgten im Laufe der Zeit auch immer mehr älterer Zuseher dem Reality-TV von ORF 1. Zu Beginn der Staffel (nach einer Woche) lag der durchschnittliche Marktanteil bei 13 Prozent, in den letzten Wochen von "Taxi Orange" begeisterten sich im Schnitt 21 Prozent für das Leben der bekanntesten Taxler Wiens. Die Spitzensendungen in der Zielgruppe 50+ waren das Finale (41 Prozent Marktanteil), das Wochenfinale von Samstag, dem 14. Oktober (32 Prozent Marktanteil), und die Sendung vom 25. November (30 Prozent Marktanteil).

"Taxi Orange" und "Big Brother"
"Taxi Orange" hat "Big Brother" klar distanziert: Im Durchschnitt verfolgten 111.000 Österreicher die Reality-Show auf RTL 2 - rund ein Sechstel der durchschnittlichen "TXO"-Zuseherzahl.
Die höchsten Zuseherzahlen erreichte die Sendung vom 20. September mit 187.000 Zuschauern, der durchschnittliche Marktanteil in der Zielgruppe der 12- bis 29-Jährigen liegt bei 16 Prozent.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Stefanie Groiß
(01) 87878 - DW 13946ORF-Pressestelle

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | GOK/GOK