Die Zukunft der Klimt-Villa hat schon gestern begonnen

Gestern begann die erste öffentliche Präsentation von Nutzungskonzepten zur Verwendung der Klimt-Villa in Wien-Hietzing

Wien (OTS) - In Folge des überaus großen Publikumsinteresses und des internationalen Medienechos auf die Präsentation Gustav Klimts letzten und einzig erhaltenen Ateliers (vgl. http://www.klimt.at) wird die Frage nach der Zukunft der Klimt-Villa immer häufiger gestellt. Deswegen veranstaltete der "Verein Gedenkstätte Gustav Klimt" gestern, Donnerstag, die erste öffentliche Diskussion über die Verwendung der Klimt-Villa (samt Park und Nebengebäuden ca. 5.500m2), Feldmühlgasse 11, im 13. Bezirk. Vor zahlreichem Publikum im neu eröffneten Bezirksmuseum Hietzing wurden Konzepte in verschiedenen Reifegraden präsentiert:

1.) Dr. Veronika Birke-Kreuzberg, als Vertreterin der "capServ" Veranstaltungsorganisation und Kunsthandel AG

2.) Otto Schreier, international erfahrener Touristiker für EUREKA GmbH

3.) Dr. Christian Meyer, Direktor der Arnold-Schönberg-Center-Privatstiftung

4.) und zuletzt: Architekt und Stadtplaner Heiner Fürst Ebenso gab die Conservation Director der ARCH-Foundation, Frau Lori Anglin, ein kurzes Statement ihrer Organisation ab, die sich ebenso für die Zukunft der Klimt-Villa einsetzt.

Der Klimt-Verein sieht sich nicht als Liegenschaftsverwerter sieht, sondern will vielmehr für die Verwirklichung eines die Bezirksgrenzen übergreifenden soziokulturellen Konzepts Sorge tragen. Ministerialrat Dipl.-Ing. Karl Fritsch, der als Eigentümervertreter des BMWA eingeladen war, stellte eine aus verschiedenen Fachleuten und Vereinsvertretern zusammengestellte Kommission in Aussicht. Dr. Georg Becker, Obmann des Klimt-Vereins, zeigte sich über diesen Vorschlag erfreut und meinte dazu: "Nachdem das letzte Klimt-Atelier jahrzehntelang als verloren geglaubt dahinschlummerte, sollte jetzt für eine gründliche Planung (öffentliche Ausschreibung und öffentliches Hearing) auch die notwendige Zeit vorhanden sein, um das Ensemble der Klimt-Villa einer optimalen Nutzung zuführen zu können. Der Verein wird sich über weitere Konzepte freuen." Somit ist im Jahr 2001 mit weiteren Veranstaltungen dieser Art zu rechnen.

Ausstellung "Gustav Klimt - letztes Atelier" in der Klimt-Villa bis 7. Jänner verlängert: Sa., So., u. Ftg. von 12 bis 16 Uhr geöffnet; oder gegen Voranmeldung (Tel: 0664 / 421 91 57) (Diese Ausstellung kam mit Unterstützung der HTL Wien 5 - "Die Spengergasse", Bezirksvorstehung Hietzing und Österreichischer Kulturvereinigung zustande).

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