NÖAAB: Arbeitnehmerinteressen im und nicht vor dem Parlament vertreten!

NÖAAB setzt auf Verhandlungen, nicht auf "Strassenaktionismus"!

Wien (OTS) - "Im Dunstkreis der geplanten ÖGB-Menschenkette vor
dem Parlament am 5.12. 2000 haben sich wieder einige Gruppen zusammengefunden, denen es nicht um die Frage von einzelnen Regierungsvorhaben, sondern um den Sturz der Bundesregierung geht", stellte heute der NÖAAB fest. Die Verlagerung der politischen Diskussion auf die Strasse stellt nichts anderes als einen fragwürdigen Aktionismus dar, der gleichzeitig ein Eingeständnis der Verhandlungsschwäche und der Nichtakzeptanz von demokratischen Mehrheitsverhältnissen darstellt.

Der NÖAAB bekennt sich zu parlamentarischen und sozialpartnerschaftlichen Verhandlungen, wie dies beim Fall der vierwöchigen Sperre des Arbeitslosengeldes oder bei den Gehaltsverhandlungen im öffentlichen Dienst geschehen ist. Auch die jüngste Vergangenheit habe gezeigt, daß man durch Verhandlungen gegenüber der Bundesregierung Kompromisse im Sinne der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erzielen kann.

Der NÖAAB betonte abschließend, daß bei politischen oder gewerkschaftlichen Maßnahmen immer die Sache im Vordergrund stehen muß und die "Korrektur von parlamentarischen Mehrheitsverhältnissen" auf Druck der Strasse entschieden abgelehnt wird. (Schluss)

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