LR Rein: Weg von starren Eigentumsverhältnissen

Bauland muss leichter verfügbar werden

Bregenz (VLK) - "Bodenmobilität ist ein Gebot der Stunde"
- damit reagiert Vorarlbergs Raumplanungsreferent Landesrat
Manfred Rein auf eine aktuelle Arge-Alp-Studie. Um als
Bauland gewidmete Flächen leichter auf den Grundstücksmarkt
zu bringen, sei es notwendig, sich von starren Eigentumsverhältnissen zu lösen und neue Modelle zu
forcieren, etwa das Modell "Bauen im Baurecht", fordert Rein.
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Das Problem ist in vielen Ländern und Kantonen im
Alpenraum ähnlich. In der Arge-Alp-Studie werden sowohl die verschiedenen Planungstraditionen als auch die
unterschiedlichen Steuerungsinstrumente in den Alpenländern aufgezeigt. Landesrat Rein: "Ein Blick über den Zaun bietet
die Chance, bewährte Lösungswege kennenzulernen und von den praktischen Erfahrungen der Nachbarn zu profitieren."

In Vorarlberg leben und arbeiten 80 Prozent der
Bevölkerung auf 20 Prozent der Landesfläche. Gerade in der gebirgigen Landschaft Vorarlbergs ist Boden ein knappes Gut. Landesrat Rein spricht sich daher für flexiblere Lösungen
aus, damit Bauland leichter verfügbar wird und um eine flächensparende Siedlungsentwicklung zu fördern. "Es geht
hier auch darum, Zersiedlungen zu verringern und die
Auslastung kostspieliger Infrastruktur zu verbessern", so
Rein.

Das Modell "Bauen im Baurecht" findet in den letzten
Jahren verstärkt Anwendung. Es bietet dem Grundeigentümer die Möglichkeit, ein Grundstück für eine begrenzte Zeit einer Verwertung zuzuführen, ohne es verkaufen zu müssen.

Die Kurzfassung der Arge-Alp-Untersuchung kann beim Amt
der Vorarlberger Landesregierung, Abteilung Raumplanung unter
der Telefonnummer 05574/511-27105 kostenlos bestellt werden. (gw,nvl)

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