Frühere Guggenheim-Europachefin wird neue Direktorin

Agnes Husslein neue Chefin des Rupertinums und des Museums der Moderne

Salzburg (OTS) - Die frühere Guggenheim-Europa
Repräsentantin und Geschäftsführerin von Sotheby’s
Österreich, Dr. Agnes Husslein, wird neue Direktorin
des Salzburger Rupertinums und des Museums der Moderne
am Mönchsberg. Das haben heute, Freitag, 1. Dezember, Landeshauptmann Dr. Franz Schausberger und
Kulturlandesrat Dr. Othmar Raus bekannt gegeben.
Husslein wurde nach einer Ende August durchgeführten
öffentlichen internationalen Ausschreibung von der Per-sonalberatungsfirma Egon Zehnder International
unter 15 europaweit zusammengesetzten Bewerber/innen
als bestgereihte ausgewählt. Agnes Husslein wird damit
nicht nur an der Spitze des

Rupertinums, sondern auch als Direktorin des Museums
der Moderne am Mönchsberg fungieren.
Die Stelle wird ab 1. Jänner 2001 besetzt. Der Vertrag
wird fünf Jahre laufen. Der Tätigkeitsbereich der
neuen Direktorin wird sich auf das Rupertinum und dem
neuen Museum der Moderne in Salzburg erstrecken,
dessen Baubeginn im Frühjahr 2001 und dessen Eröffnung
im Jahr 2003 vor-gesehen ist. Ihr Aufgabenbereich
besteht in der Führung des Museums in künstlerischer, wissenschaftlicher, organisatorischer und personeller
Hinsicht, die Betreuung des Neubaus des Museums am
Mönchsberg, die Festlegung von Zielsetzungen für eine
hohe Ansprüche erfüllende Sammlungs- und
Ausstellungspolitik sowie deren Umsetzung, die
Positionierung des Rupertinums/Museums der Moderne als internationales Museum und als ein in der Region im
breiten Bewusstsein verankertes Museum und
Ausstellungshaus sowie die Kontaktpflege mit
Privatsammlungen und Akquirierung von Dauerleihgaben
beziehungsweise Stiftungen.

Agnes Husslein wurde am 22. Mai 1954 als Tochter von
Karl Heinrich Arco (Direktor der Firma Swietelsky) und
Felicitas Arco, geborene Boeckl, geboren. Sie ist also
eine Nichte des Malers Herbert Boeckl. Nach ihrem
Studium der Kunstgeschichte und Archäologie an der
Universität Wien promovierte sie 1979 zum Doktor
phil., studierte 1977 kurzfristig an der Sorbonne und
Ecole de Louvre in Paris. Von 1996 bis zum Jahr 2000
war sie Vorstandsmitglied der Wiener Secession, 1996
bis 1998 Vizepräsidentin des Kunstvereins Kärnten und
von 1981 bis 2000 war sie Geschäftsführerin von
Sotheby’s Österreich, dessen Büro 1981 in Wien
eröffnet wurde. Elf Jahre fungierte sie auch als Geschäftsführerin von Sotheby’s Prag und als
Geschäftsführerin von Sotheby’s Budapest. 1990 bis
1998 war sie Director of European Development des
Guggenheim Museums New York und 1990 bis 2000
Organisatorin der Guggenheim Association Salzburg und
des Austrian Guggenheim Advisory Boards. Zehn Jahre
lang war sie auch Senior Director für Sotheby’s
Europa.

Husslein gilt als Expertin für Impressionismus,
Klassische Moderne und Zeitgenössische Kunst, mit
einem weltweiten Ruf. Sie hat sich als
Eigenverantwortliche für österreichische
Spezialauktionen ausgezeichnet und in den vergangenen
zehn Jahren zahlreiche Fundraising-Events für Museen,
aber auch zu sozialen Zwecken, organisiert. Spezielle
Kenntnis des österreichischen Marktes sowie der
österreichischen Kunst, Member des World Wide Teams
for Contemporary, Modern and Impressionist Art, sie
besitzt also eine große Kenntnis der Kunst, ihrer
Sammler und Sammlungen. Sie hat diesen
Erfahrungsschatz in acht Jahre Guggenheim
Museumsarbeit erworben, was besonders wertvoll für die Weiterentwicklung des Projektes Museum der Moderne am
Mönchsberg in Kombination mit einer eventuellen
Realisierung des Guggenheim Projektes ist. Von ihr
stammen die Idee und Organisation für ein Salzburg
Festival in New York, Fundraising Festival Guggenheim
in New York, die Organisation einer Kokoschka
Ausstellung in New York und die Idee und Organisa-tion
der Ausstellung Meisterwerke des Guggenheim Museums
und der Albertina.

Husslein ist vertraut mit den Salzburger
Verhältnissen, hat Erfahrungen mit Event-Marketing und
Fundraising, hat häufig mit nationalen und
internationalen zeitgenössischen Künstlern
zusammengearbeitet.

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