ÖAMTC: Gesamtverkehrskonzept dringend notwendig

Schlecht ausgebaute Straßen werden immer wieder zu Todesfallen

Wien (ÖAMTC-Presse) - "Sicherheit braucht Platz": Unter dieses Motto stellt der ÖAMTC sein Plädoyer für einen zügigen Ausbau des österreichischen Straßennetzes im Rahmen der heute, Freitag, im Haus der Wirtschaft stattfindenden Enquete "Verkehr und Umwelt". In diesem Zusammenhang unterstreicht der Club seine Forderung an die zuständige Ministerin Monika Forstinger, rasch für ein umfassendes Gesamtverkehrskonzept zu sorgen.

"Die aktuellen Sicherheitsprobleme in den noch immer einröhrigen Tunnels der Tauernautobahn, eine neue Umfahrung von Wolkersdorf, die abrupt vor Eibesbrunn in einer Stichstraße endet oder ein neuer Autobahngrenzübergang bei Kittsee im Burgenland, wo der Lkw-Verkehr bewusst durch eine Gewichtsbeschränkung auf 7,5 Tonnen an der Weiterfahrt behindert wird: Das sind nur drei Beispiele für das Versagen der Verkehrspolitik der letzten Jahre in Österreich", betont ÖAMTC-Verkehrschef Willy Matzke anlässlich der Enquete und weist vor allem auf die eklatanten Sicherheitsmängel im Verkehrssystem Österreichs hin.

"Man hätte sich die heute fast unlösbaren Probleme ersparen können, wenn man die seinerzeitigen Ausbaukonzepte nicht über Bord geworfen hätte. Dann gäbe es nämlich schon überall zweite Tunnelröhren, statt der halben Umfahrung von Wolkersdorf gäbe es die Nordautobahn und die Lückenschlüsse zu den Nachbarn in Osteuropa wären auch erfolgt", betont Matzke.

Im Rahmen der ÖAMTC-Aktion "Bauen statt Stauen" hat der Club wiederholt aufgezeigt, dass zu schmale Strecken generell gefährlich sind und Autobahnabschnitte ohne Mittelsicherung oder Tunnel mit Gegenverkehr leicht zu Todesfallen werden können. Matzke: "Zur Finanzierung der unaufschiebbaren Bauvorhaben darf die Einführung des seit Jahren geplanten Lkw-Road Pricing nicht länger verzögert werden."

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ÖAMTC-Pressestelle/Stefan Skrabal

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