Sichrovsky: Peinliche Intervention Israels gegen Haiders Papstbesuch

"Einschränkung der religiösen Freiheit ist vergleichbar mit Antisemitismus"

Wien, 2000-12-01 (fpd) - "Die Proteste der israelischen Regierung und verschiedener jüdischer Organisationen in Italien gegen den Besuch des Landeshauptmannes von Kärnten Dr. Jörg Haider beim Papst sind eine peinliche Einmischung in die Religionsfreiheit eines österreichischen Katholiken", stellte heute der freiheitliche Generalsekretär Mag. Peter Sichrovsky empört fest. Die Drohungen gegen den Papst, weil er ein Mitglied seiner Kirche und politischen Vertreter der österreichischen Demokratie empfange, seien der bisherige Höhepunkt einer beispiellosen Hetzkampagne gegen einen Vertreter der FPÖ.****

Man müsse sich vorstellen, so Sichrovsky, daß Vertreter des österreichischen politischen Lebens oder der katholischen Kirche intervenieren, wenn Mitglieder der jüdischen Religionsgemeinschaft ihr religiöses Oberhaupt besuchen. Die entsprechende Empörung sei leicht vorstellbar. "Landeshauptmann Haider hat als Katholik auf der Basis seiner eigenen religiösen Überzeugung den selben Respekt zu erwarten, wie jedes Mitglied der jüdischen Glaubensgemeinschaft. Der Versuch der Einschränkung seiner Religionsfreiheit ist der bisher peinlichste Aktionismus jener Juden, die glauben, daß ihnen alleine durch ihre religiöse Überzeugung eine moralische Vormachtstellung zustünde", schloß Sichrovsky. (Schluß)

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