NÖ Volkshilfe hat neues Zentrum in Wiener Neustadt

LHStV. Schlögl: 1.300 MitarbeiterInnen leisteten fast 1 Million Einsatzstunden

Niederösterreich (OTS) - Die Niederösterreichische Volkshilfe feierte heute, Donnerstagabend, die Übersiedlung der Landesgeschäftsstelle von Wien nach Wiener Neustadt. Gleichzeitig wurde in Wiener Neustadt das neue NÖ Volkshilfe Center der Öffentlichkeit übergeben. Auf einem 3.250 Quadratmeter großen Areal nahe dem Schwerpunktkrankenhaus wurde ein Neubau um 33 Millionen Schilling errichtet.

68 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in diesem neuen, zweistöckigen Gebäude beschäftigt. Das Haus ist Schulungsstätte für das Team, also für rund 1.300 MitarbeiterInnen, Krankenschwestern, Kindergärtnerinnen und HelferInnen. Zudem wurde das Service Center mit allen Angeboten und die Steuerung der gesamten NÖ Volkshilfe mit der Geschäftsführung in diesem Neubau untergebracht.

Die NÖ Volkshilfe hat im Jahr 2000 mehr als 3.800 Patienten und über 800 Kunden. Sie wird heuer mehr als 950.000 Einsatzstunden leisten, über 415 Millionen Schilling Umsatz erreichen und damit rund 30 Prozent des Umsatzes der Volkshilfe in ganz Österreich haben. Von der Hauskrankenpflege und der Heimhilfe bis zu den Tagesmüttern, zum "Essen a la Carte zu Hause" und zu Beschäftigungsmaßnahmen reicht die Palette.

Geschäftsführer Erich Fenninger sagte, die NÖ Volkshilfe habe sich in den letzten Jahren von der Wohlfahrtsorganisation zu einem Zentrum moderner Dienstleistung gewandelt. Die NÖ Volkshilfe habe jetzt nicht nur eine einheitliche Telefonnummer, sondern sei auch die erste Organisation Österreichs, welche die moderne WAP-Technologie zur Leistungsabrechnung eingesetzt habe.

Bürgermeisterin Traude Dierdorf meinte, dass der heutige Tag ein schöner Tag für Wiener Neustadt geworden ist. Die Stadt werde nun endgültig zur Sozialhauptstadt des Landes Niederösterreich.

Der Präsident der NÖ Volkshilfe, Kurt Mittersteger, sagte, nach 53 Jahren des Bestehens der NÖ Volkshilfe habe man nun endlich das Zuhause in Niederösterreich gefunden. Man habe unter fünf Offerten ausgewählt und Bürgermeisterin Dierdorf konnte durch ein spektakuläres Angebot die NÖ Volkshilfe an Land ziehen. Landeshauptmannstellvertreter Mag. Karl Schlögl meinte, die NÖ Volkshilfe sei nach 53 Jahren laufender Aufwärtsentwicklung zur größten Non-Profit-Organisation des Landes aufgestiegen. Auch die derzeit 1.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die heuer fast eine Million Einsatzstunden leisteten, hätten diesen Schritt bewirkt. Er dankte auch Wiener Neustadt und der Bürgermeisterin, die sehr bewusst diesen Schritt zur Non-Profit-Organisation mitgemacht hätten.

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