Schasching: Zusammenlegung der Museen beeinträchtigt Qualität

Wien (SK) "Die Theaterstadt Wien hat ein eigenes Theatermuseum verdient", sagte die SPÖ-Abgeordnete Beate Schasching, heute, Donnerstag, im Nationalrat. Die Abgeordnete sprach sich damit gegen die geplante Zusammenlegung des Kunsthistorischen, Völkerkundlichen und Theatermuseums aus. Besonders das Theatermuseum wäre durchaus in der Lage, auch weiter unabhängig zu agieren. Das Theatermuseum wäre lange Zeit der Nationalbibliothek angegliedert gewesen. Erst im Jahr 1991 hätte die Loslösung von der Nationalbibliothek stattgefunden. Im Februar 2000 wäre der eigentliche Beginn der Eigenständigkeit zu bemerken, so Schasching, da zu diesem Zeitpunkt die erste eigene Schausammlung ausgestellt wurde. "Ich frage mich, warum schon jetzt eine Zusammenlegung stattfinden soll. Über das Theatermuseum gibt es noch keine aussagekräftigen Daten über die Einnahmen."

Weiters sei zu befürchten, dass durch die Zusammenlegung der Museen die wissenschaftliche Arbeit dieser Institutionen beeinträchtigt würde. Auch der Vorschlag, einen Geschäftsführer über die Museumsdirektoren zu stellen, könne zu Schwierigkeiten führen. Würde der Direktor des Kunsthistorischen Museums nun Geschäftsführer werden, würde das einen Interessenskonflikt nach sich ziehen. "Diese Stelle sollte öffentlich ausgeschrieben werden", so Schasching. (Schluss) sw

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