Starker Föderalismus schafft auch wirtschaftliche Vorteile

LTP Dörler: "Länder brauchen mehr Bewegungsfreiheit"

Innsbruck/Bregenz (VLK) - Bei einem Seminar des Instituts
für Föderalismus und des Finanzwissenschaftlichen Instituts
der Universität Innsbruck diskutierten heute, Donnerstag, im
Neuen Landhaus in Innsbruck unter starker Vorarlberger
Beteiligung internationale Experten ökonomische Aspekte des Föderalismus. Vorarlbergs Landtagspräsident Manfred Dörler
sprach sich dabei für eine stärkere Bewegungsfreiheit und Flexibilität der Länder in den Bereichen Gesetzgebung und Organisation aus. ****

Österreich sei derzeit der einzige Staat in Europa, in dem
eine Zentralisierungsdebatte stattfinde. Die Länder, so LTP Dörler, hätten hier klaren Handlungsbedarf und müssen in
Fragen des Föderalismus stärker agieren. Eine Stärkung der Länderrechte bringe auch wirtschaftliche Vorteile. Am
Beispiel Vorarlbergs zeige sich, dass die Länder
wirtschaftliche Rahmenbedingungen gestalten können, die Wettbewerbsvorteile mit sich bringen.

Die Länder seien näher am Bürger, effektiver in der
Verwaltung und deshalb besser im Stande, Lebensräume auch in wirtschaflticher Hinsicht attraktiv zu gestalten, so Dörler. Vorarlberg habe sich nicht zuletzt unter diesen Aspekten in
den vergangenen Jahren als wirtschaftliche Top-Region in
Europa etablieren können. Die Globalisierung und
fortschreitende europäische Integration erfordere eine
Stärkung der Länder, die neben der Gestaltung
wirtschaftlicher Standortvorteile den Menschen auch sozialen Rückhalt bieten.
(hapf/gw,nvl)

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