Rada: Bis 2004 5.500 bis 7.000 Dienstposten weniger - allein im Pflichtschulbereich

"Gehrer baut Qualität des Bildungssystems ab"

Wien (SK) "Alle jüngeren Menschen zittern vor Ihrer Bildungspolitik. Warum streiken die Lehrer? Weil ihnen das Wasser bis zum Hals steht", erklärte SPÖ-Abgeordneter Robert Rada Donnerstag vor dem Nationalrat in Richtung Bildungsministerin Gehrer. Rada rechnete vor, dass durch die Maßnahmen der Bundesregierung bis 2004 zwischen 5.500 und 7.000 Dienstposten eingespart würden - allein im Pflichtschulbereich. "Hier geht es nicht darum, dass die Lehrer um ihr Einkommen bangen. Hier geht es nicht darum, dass die Lehrer um ihre Anstellung bangen. Hier geht es darum, dass Sie die Qualität unseres Bildungssystems abbauen", stellte Rada klar. ****

Derzeit könnten nur noch drei Bundesländer die Organisation ihrer Pflichtschulen sichern, "sechs schon nicht mehr". Die im Vorjahr "euphorisch beschlossene Schuleingangsphase" werde durch die Dienstpostenreduktion "gefährdet", betonte Rada.

"Wenn wir die Zweit- und Stützlehrer nicht mehr finanzieren können, dann führt das zu einer Ausgliederung in die allgemeine Sonderschule", warnte Rada.

"Forschung und Entwicklung ist wichtig, ohne Forschung gibt es keine Industrie. In Seibersdorf gibt es keine Aufstockung der Forschungsmittel, wohl aber einen neuen, dritten Vorstandsdirektor. Ist das ein Einstandsgeschenk für die neue zuständige Ministerin?", fragte Rada abschließend in Anspielung auf Infrastrukturministerin Forstinger. (Schluss) me

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