Alle Fraktionen stimmen Kammerreform zu

RFW, FWV und Liste Industrie wollen Erneuerung der Wirtschaftskammer gemeinsam umsetzen

Wien (PWK) - "Wir haben uns mit den anderen Fraktionen getroffen
und sind nun bereit, ein Stück des Weges gemeinsam zu gehen", kommentierte Max Hofmann, Obmann des Rings der Freiheitlicher Wirtschaftstreibender (RFW), den gemeinsamen Beschluss zur Reform der Wirtschaftskammern Österreichs.
Besonders positiv sieht Hofmann die Effizienzüberprüfung bei der Außenwirtschaftsorganisation, die verbesserte Transparenz bei den Mitgliedsbeiträgen und den Willen aller zur Reduktion des Faktors 10. "Man kann von keiner Beseitigung des Faktors zehn sprechen, aber es wurde mit den Kompetenzzentren einmal ein kleinster gemeinsamer Nenner gefunden." Es sind auch die Ergebnisse der Mitgliederbefragung im heutigen Beschluss wiederzufinden, wenngleich für Hofmann noch in vielen Punkten keine Deckungsgleichheit besteht.
Der RFW nahm das Reformprogramm einstimmig an.

Für Vizepräsident Rene Alfons Haiden, vom Freien Wirtschaftsverband (FWV), ist die einstimmig beschlossene Reform, eine der entscheidensten Taten in der Geschichte der Wirtschaftskammer-Organisation. "Dieser gemeinsame Antrag ist ein wichtiger Beitrag zur Stärkung der Organisation und der Sozialpartnerschaft. Besser kann man nicht unter Beweis stellen, dass man gewillt ist, die Interessen der Unternehmer über jene der Fraktionen zu stellen”, betonte Haiden. Gerade für den FWV ist es im Sinne der sozialen Gerechtigkeit wichtig, dass die Mindestbeitragsgrenze von 100 Euro verhindert werden konnte. Abschließend unterstrich Haiden noch einmal die konstruktive Zusammenarbeit, durch die eine Einigkeit erst möglich gemacht wurde.

"Die Anerkennung für die Einigung auf dem Reformprozess gebührt Präsident Leitl und seinem Team", zeigte sich Bundessektionsobmann Werner Tessmar-Pfohl, Vertreter der Liste Industrie, mit den Ergebnissen zufrieden. Aufgrund der klaren Ziele werden sich auch bald die Kritiker wieder beruhigen. Die Liste Industrie, als vierte im Kammertag vertretene Fraktion, werde auch weiterhin für den Reformweg zur Verfügung stehen.

"Leitl brachte der Wirtschaftskammer-Organisation den notwendigen Schwung, er hat es geschafft Ängste zu nehmen und hat alle Probleme im Verhandlungsweg gelöst", lobte Walter Nettig, Präsident der Wirtschaftskammer Wien, die Diskussionen im Zuge der Kammerreform. Für ihn gibt es daher nur Gewinner.

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