LENTSCH: MIT STUDIENGEBÜHREN WIRD UNI-BETRIEB VERBESSERT

Wien, 30. November 2000 (ÖVP-PK) "Die Studiengebühren ab dem Wintersemester 2001/2002 werden durch die Universitätsmilliarde direkt den Universitäten zugute kommen. Die Verwendung dieser Mittel wird zu einer Verbesserung des Uni-Betriebes und zu einer Steigerung der Qualität führen," betonte ÖVP-Abg. Edeltraud Lentsch anlässlich der Budgetdebatte heute, Donnerstag, im Plenum des Nationalrates.****

Die burgenländische ÖVP-Abgeordnete wies darauf hin, dass die Studiengebühren durch eine Vielzahl sozialer Maßnahmen abgefedert werden. So erhalten bisherige Studienbeihilfenbezieher die Studienbeiträge zurück und weitere 10.000 Personen erhalten Stipendien, wovon vor allem Familien des Mittelstandes profitieren werden, die bisher durch den Förderrost gefallen sind. Auch Leistungsstipendien werden künftig öfter vergeben und von der Dotierung her um das Dreifache erhöht. Die Studienabschluss-Stipendien werden von 12 auf 18 Monate verlängert. Und nicht zuletzt bleibe auch die Familienbeihilfe für Studierende erhalten, erklärte Lentsch.

Dass es sich bei den Studiengebühren nicht um eine Geldbeschaffungsaktion handle, sondern um einen wichtigen Teil einer Strukturreform an den Universitäten, zeige auch der Umstand, so Lentsch, dass das Personalbudget der Unis gegenüber 1999 um 1,4 Milliarden Schilling gesteigert wird. Die Mittel für Investitionen im Uni-Bereich werden ebenfalls wieder angehoben, nämlich um rund 1,3 Milliarden Schilling.

Lentsch wörtlich: "In Österreich werden jährlich mehr als 100 Milliarden Schilling in Schulen, Fachhochschulen und Universitäten investiert, und das bedeutet im OECD-Durchschnitt immerhin den dritten Platz unter allen Staaten bei den Bildungsausgaben."
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