Advent, Advent die Wohnung brennt: So halten Sie Feuer und Flamme im Advent unter Kontrolle

Wien (OTS) - Keine Chance dem Wohnungsbrand zur Weihnachtszeit mit den Sicherheitstips von SCHUTZ HAUS und dem Institut "Sicher Leben" In der Weihnachtszeit hat nicht nur das Christkind, sondern auch die Feuerwehr Hochbetrieb: Zwischen dem 1. Advent und dem Dreikönigstag müssen im Durchschnitt an die 500 Wohnungsbrände gelöscht werden, Brandursache "Offenes Licht und Feuer". Zum Vergleich: Zwischen Februar und November sind in der Brandstatistik des Institutes für technische Sicherheit - SCHUTZ HAUS monatlich "nur" rund 170 Einsätze wegen dieser Brandursache verzeichnet. Hauptgefahrenquelle zur Weihnachtszeit sind alljährlich Adventkränze und Christbäume, deren Kerzen zu nah am Schmuckwerk und an den Zweigen befestigt wurden.

Der Gefahr auf der Spur: Von Ursache und Wirkung "Die gefährlichste Brandlast bilden im wesentlichen die trockenen Nadel-Zweige", warnt Ing. Günther Brückler, Leiter des SCHUTZ HAUS. Er erklärt weiter: "Im Inneren der Nadeln befindet sich Harz. Bei einem ungeschlagenen Baum erreicht das pflanzliche Gewebe, das dieses Harz umschließt, durch seinen Feuchtigkeitsgehalt beinahe die Brandschutzklasse "schwerentflammbar". Wenn die Zweige des Adventkranzes älter werden, nimmt dieser Feuchtigkeitsgehalt rasant ab und die Entflammbarkeit steigt."

Sicher ist sicher: Das Institut "Sicher Leben" empfiehlt daher:
- Den Adventkranz erst kurz vor dem ersten Advent kaufen und darauf achten, daß er aus frischen Zweigen geflochten ist.
- Sollte er bereits beim Kauf einige Nadeln verlieren, sind die Zweige zu alt.
- Die Kerzenhalter sollten aus nicht brennbarem Material bestehen. - Achten Sie auf ausreichend Abstand von Vorhängen oder anderen leicht entflammbaren Gegenständen
- Brennende Kerzen nie unbeaufsichtigt lassen.
- Angebrannte Kerzen rechtzeitig ersetzen.

Dr. Rupert Kisser, Leiter des Institutes "Sicher Leben": "Achten Sie außerdem darauf, daß ihre Kinder nie alleine die Adventkranz-Kerzen anzünden und sprechen Sie mit Ihnen über die Brandgefahr, die von Kerzen & Co. ausgeht". Jährlich verursachen mehr als 30 Kinder in den Wochen vor und besonders nach Weihnachten beim Spielen Brände, das sind rund 75 Prozent aller jährlich durch zündelnde Kinder ausgelösten Brände: Allein in den Monaten Dezember und Jänner entstehen so Brandschäden in der Höhe von mehr als 30 Millionen Schilling.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle
Mag. Barbara Hofer
Tel.: 01/71770-158 DW

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | KFV/OTS