Pirklhuber begrüßt vorläufiges Tiermehlfütterungsverbot durch EU

BSE-Analysekapazitäten und Qualitätssicherung bei Futtermitteln sofort ausbauen

Wien (OTS) Der Landwirtschaftssprecher der Grünen, Wolfgang Pirklhuber begrüßt das heute von der EU-Kommission verfügte vorläufige Tiermehlverfütterungsverbot. "Damit wird den Sorgen und Ängsten der KonsumentInnen endlich Rechnung getragen, wie den Forderungen der biologischen Landwirtschaft, die schon bisher kein Tiermehl verfüttert hat", so Pirklhuber.

Die Grünen treten zudem für weitreichende Sofortmaßnahmen ein, insbesondere für flächendeckende BSE-Tests für alle mehr als 30 Monate alten Schlachtrinder und nicht nur für BSE-verdächtige Rinder, so Pirklhuber. Beim heutigen österr. Ministerrat, in dem über spezifische Maßnahmen hinsichtlich der BSE-Krise beraten werden soll, muß eine Ausweitung der Analysekapazitäten für BSE-Schnelltests beschlossen werden, um die Umsetzung solcher flächendeckenden Tests zu gewährleisten, fordert Pirklhuber.

Weiters fordern die Grünen eine flächendeckende Kontrolle aller am Markt befindlichen Importfuttermittel und die Umsetzung einer EU-weit verpflichtenden, offenen Deklaration betreffend der Inhaltsstoffe und des Ursprungs von Futtermittelkomponenten.

Der Landwirtschaftssprecher der Grünen fordert Minister Molterer auf, im Agrarministerrat vom 4. 12. 2000 für eine längst fällige Kurskorrektur und Neuausrichtung der EU-Agrarpolitik in Richtung flächendeckender Ökologisierung einzutreten.

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