Kabas: Wie es gehen könnte, ist nicht zur Nachahmung empfohlen

Wien, (OTS) Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz des Wiener FPÖ-Obmannes, Mag. Hilmar Kabas, und dem freiheitlichen nicht amtsführenden Stadtrat, Walter Prinz, wurde am Mittwoch darauf hingewiesen, dass die Wiener Freiheitlichen im nächsten Landtag einen Antrag zum Schutz der Wiener Weingärten einbringen werden.

Man habe die Befürchtung, dass die rund 9 Millionen Quadratmeter Weinbaufluren, die es derzeit in Wien gibt, von Bauspekulanten "sukzessive angeknabbert" und in weiterer Folge aus Wien verschwinden würden, so Kabas. Die in der Pressekonferenz dargestellte Vorgangsweise - wie man künftig Weingärten in Bauland umfunktionieren könne - sei nur beispielhaft gewählt und wäre keine Anleitung, die zur Nachahmung empfohlen werden könne, so Kabas weiter. Die derzeitige Gesetzeslage sei aber nicht ausreichend, und daher wolle man eventuellen
Spekulationsgeschäften vorbeugen. Die Wiener Bauordnung schütze zwar die Lobau und den Wienerwald, aber nicht die
"Kulturlandschaft" der Wiener Weinbauern. Derzeit seien von den 9 Mio. Quadratmetern Weinbauflächen rund 3 Mio. Quadratmeter Brache, so die beiden freiheitlichen Vertreter. Mit dem Antrag wolle man eine Ausweitung der geschützten Gebiete Wiens auf Wiener Weinbaufluren erreichen, so Kabas.

Man sei eher ein Anhänger des Grünen Veltliner und nicht der toscanischen Weine, so Stadtrat Prinz. Daher sollte ein Zusatz zur Wiener Bauordnung nicht nur Impulsgeber für die Wiener Weinbauern sein, weiterzumachen und nicht selbst zu spekulieren, sondern auch die Weingärten als wichtiges Identitätsmerkmal Wiens sichern. (Schluss) lei

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