Cerwenka: Erschreckende Unkenntnis der ÖVP-Niederösterreich in der Bildungspolitik

St. Pölten, (SPI) - "Die jüngsten Ausführungen der ÖVP-Niederösterreich in den Medien über das von der blauschwarzen Bundesregierung betriebene ‚Kaputtsparen‘ der Bildung zeigen eine erschreckende Unkenntnis in der Bildungspolitik sowie eine völlige Negierung der Interessen des Landes Niederösterreich. Bis zum Jahr 2004 sollen von derzeit rund 13.000 Pflichtschullehrer 1.100 eingespart werden. Dies geht alles zu Lasten der Schüler, der Lehrkräfte und der Eltern, die sich mit vermehrten Kosten für Förderungsmaßnahmen und Nachhilfe konfrontiert sehen. Als plumpe Verteidigung dieser Maßnahmen führt die ÖVP-Niederösterreich ihren bereits überholten ‚blaugelben Bildungsfonds‘ an, aus dem angeblich Studierende rückzahlbare Stipendien für die Bezahlung der von der blauschwarzen Bundesregierung eingeführten Studiengebühren auf Österreichs Universitäten beziehen können. Nicht nur dass der Bildungsfonds bereits überholt ist - zinsenslose, aber rückzahlbare Darlehen für Studiengebühren bieten sogar schon Bankinstitute an -, auch entbehrt es nicht einer gewissen Lächerlichkeit, Kürzungen und einen massiven Qualitätsverlust im Pflichtschulwesen mit Maßnahmen für Studierende auffangen zu wollen", kommentiert der Bildungssprecher der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Helmut Cerwenka, Aussagen von VP-Geschäftsführerin Mikl-Leitner.****

"Sollte sich die ÖVP-Niederösterreich aber dazu durchgerungen haben, die durch Kürzungswut der Bundesregierung gefährdeten 1.100 Lehrerposten zu bezahlen und die bereits erfolgten Kürzungen im Lehrangebot der Schulen wieder rückgängig zu machen, so werden die NÖ Sozialdemokraten dies selbstverständlich unterstützen. Die jüngsten Äußerungen sollen aber offensichtlich nur dazu beitragen, Lehrer, Schüler und Eltern über die Auswirkungen der rigiden Kürzungen im Unklaren zu lassen und die Schädigung des Bildungsstandortes Niederösterreich, ja die Verschlechterung der Qualität der Ausbildung für unsere Jugend zu verschleiern. Die NÖ Sozialdemokraten werden jedenfalls klar und transparent aufklären und die Auswirkungen aufzeigen. Wenn sich die ÖVP-Niederösterreich weiter den Interessen der Lehrer, der Eltern und der Schüler verschließt und nur als Verteidiger der völlig konzeptlosen und fahrlässigen Bildungspolitik auf Bundesebene auftritt, so muss sie dies alleine vor der Bevölkerung verantworten", so Cerwenka abschließend.
(Schluss) fa

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel: 02742/200/2794

Landtagsklub der SPÖ NÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN/NSN