Wichtige Studie beweist: Kein zusätzlicher Nutzen durch hochdosierte Gaben von Interferon beta-1a / Die therapeutische Wirkung von Avonex (Interferon beta-1a) wurde durch die Studie bestätigt

Cambridge, Massachusetts (ots-PRNewswire) - Biogen, Inc. (NASDAQ/BGEN), veröffentlichte heute die neuesten Forschungsergebnisse und beantworte so die wohl umstrittenste Fragen in der MS-Therapie überhaupt: Führt die Gabe höher dosierten Interferons beta-1a zu besseren Behandlungserfolgen als die Gabe niedriger dosierten Interferons beta-1a? Die Ergebnisse der bislang umfangreichsten klinischen Studie, die im Zusammenhang mit der Therapie von schubförmiger Multiple Sklerose (MS) durchgeführt wurde, haben gezeigt, dass die wöchentliche intramuskuläre Injektion von 30 mg Avonex (Interferon beta-1a) die Progression der Behinderung im selben Maße verringert wie die wöchentliche intramuskuläre Injektion von 60 mg Avonex - so das Ergebnis der Studie.

"Uns liegt damit erstmals eine Studie vor, die eindeutige Informationen über die Auswirkungen verschieden hoch dosierter Gaben von Interferon liefert. Bei dieser Studie handelt es sich um die bislang einzige Studie im Bereich der MS-Forschung, die sich ausschließlich mit der Frage beschäftigt, ob sich mit der Gabe höher dosierter Interferone bessere Therapieerfolge erzielen lassen als mit der Gabe niedriger dosierter Interferone. Die Studienergebnisse zeigen, dass es sich bei der wöchentlichen intramuskulären Injektion von 30 mg Avonex um die richtige Dosierung handelt. Eine Erhöhung der Dosierung ist nicht gerechtfertigt, solange nicht eindeutig nachgewiesen werden kann, dass sich durch die höhere Dosierung bessere Behandlungserfolge erzielen lassen", so der Leiter der Studie, Professor Michel Clent von der Universität in Toulose.

Dr. med. Burt Adelman, Vice President, Medical Research bei Biogen, erklärte: "Diese Studie ist ein weiterer Beweis für die Wirksamkeit der wöchentlichen intramuskulären Injektion von 30 mg Avonex. Die Studienergebnisse zeigen, dass sich bei den MS-Patienten, die mit 30 mg behandelt werden, dieselben Behandlungserfolge erzielen lassen wie bei den Patienten, denen einmal wöchentlich 60 mg Avonex verabreicht wird. Darüber hinaus wurden in dieser Studie hinsichtlich der Wirksamkeit dieselben Ergebnisse nachgewiesen wie in der Originalstudie (Phase III) für die klinische Prüfung von Jacobs et al. (1). Patienten und Mediziner haben nun den eindeutigen Beweis dafür, dass es sich bei der wöchentlichen Gabe von 30 mg Avonex um die richtige Dosierung handelt, um die Progression der Behinderung, die zum Erscheinungsbild dieser Erkrankung gehört, zu verlangsamen."

Im Verlauf der randomisierten doppelblinden Studie, die sich über zehn europäische Länder erstreckte, wurden in 38 Kliniken insgesamt 802 Patienten mit MS untersucht. Bei dieser Studie handelt es sich um die umfangreichste Studie, die im Bereich der schubförmigen Multiple Sklerose (MS) jemals durchgeführt wurde. Die Patienten wurden über einen Mindestzeitraum von drei Jahren untersucht. Teilnehmen konnten solche MS-Patienten, die in den drei Jahren vor Beginn der Studie zwei Progressionsschübe, d.h. eine Verschlechterung ihres Zustands, erlitten hatten und deren Wert auf der EDSS-Skala zwischen 2,0 und 5,5 lag. Bei der EDSS-Skala (Expanded Disability Status Scale) handelt es sich um ein Verfahren, mit dem der Grad der Erkrankung bestimmt wird.

Avonex ist das weltweit verbreitetste Medikament zur Behandlung von schubförmiger Multiple Sklerose. In den USA zählt Avonex zu den bei Multiple Sklerose am häufigsten verwendeten Medikamenten - hier wird Avonex häufiger an Patienten mit MS verabreicht als alle anderen Medikamente zur MS-Therapie zusammen.

Bestimmte Informationen in dieser Pressemitteilung sind zukunftsbezogen und unterliegen erheblichen Risiken und Unwägbarkeiten. Die in diesen Aussagen gemachten Ergebnisse können sich erheblich von tatsächlichen Ergebnissen oder Ereignissen unterscheiden. Die in dieser Pressemitteilung gemachten Angaben, insbesondere die Angaben bezüglich der Auswirkungen der Studie auf die Therapie von MS, basieren auf den aktuellen Überzeugungen und Erwartungen des Unternehmens und können sich erheblich von zukünftigen Forschungsergebnissen unterscheiden. Zu den Faktoren, die dazu führen können, dass sich die Ergebnisse oder Ereignisse von den derzeitigen Erwartungen unterscheiden können, gehören unter anderen die unerwarteten Auswirkungen zukünftiger Studien sowie andere Risiken und Unwägbarkeiten. Weitere Informationen über diese und weitere Faktoren erhalten Sie in den Berichten von Biogen, Inc., bei der United States Securities and Exchange Commission.

Biogen, Inc., Preisträger der U.S. National Medal of Technology, ist ein biopharmazeutisches Unternehmen, das sich mit der Entwicklung und Herstellung von Medikamenten auf genetischer Basis beschäftigt. Biogen, Inc., mit Sitz in Cambridge, MA, erzielt seine Umsätze durch den internationalen Vertrieb von Avonex (Interferon beta-1a) zur Behandlung der schubförmigen Multiple Sklerose sowie durch den internationalen Vertrieb von Lizenzen für verschiedenste Präparate, darunter Alpha Interferon, Hepatitis-B-Impfstoffe und diverse diagnostische Produkte. Die Aktivitäten von Biogen, Inc., konzentrieren sich im Bereich der Forschung und Entwicklung auf Medikamente zur Behandlung von Entzündungen, Autoimmunerkrankungen, neurologischen Erkrankungen, Krebserkrankungen, Fibrosen und Stauungsinsuffizienzen. Das Unternehmen betreibt aktive klinische Forschungsprogramme für Proteintherapien, Molekularforschung, Genomforschung und Gentherapie.

(1) Jacobs L.D., et al.: Annals of Neurology, March 1996; 39 (3):
285-294

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