SP-Ludwig: Mehr Unterstützung für Gewaltopfer

Wien (SPW) "Während in Wien Fraueneinrichtungen weiterhin gefördert werden, die drei bereits bestehenden Frauenhäuser ein fixer Bestandteil des Budgets sind und ein viertes Frauenhaus gebaut wird, werden österreichweit Subventionen für Fraueneinrichtungen gekürzt und zum Teil sogar gestrichen", erklärte die Frauensprecherin der Wiener SPÖ, LAbg. Martina Ludwig, am Samstag anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen. "Unsere Arbeit gegen familiäre Gewalt darf sich allerdings nicht nur auf Hilfseinrichtungen beschränken, sondern muss auch Gewaltprävention und einen verbesserten Opferschutz umfassen", betonte Ludwig und verwies in diesem Zusammenhang an die Initiative der Wiener SPÖ-Frauen gegen Gewalt an Frauen und Kindern "Stopp! Keine Gewalt" ****

"Ich bin stolz darauf, dass in Wien die Subventionierung von Fraueneinrichtungen nicht nur eine Selbstverständlichkeit ist, sondern das Budget dafür auch vergrößert wurde", erklärte die Wiener SPÖ-Frauensprecherin. Zur besseren Gewaltprävention sowie um Gewaltopfer effizienter helfen zu können, haben die Wiener SPÖ-Frauen im Mai die Aktion "Stopp! Keine Gewalt" gestartet, in der sie unter anderem einen Rechtsanspruch des Opfers auf Betreuung nach einer Gewalttat, die Einrichtung eines Traumazentrums für Opfer von Gewalttaten, ein verpflichtendes Tätergespräch und das Verbot von Waffen in Privathaushalten fordern. Einige Verbesserungen konnten bereits umgesetzt werden, berichtete Ludwig. So habe Wiens Gesundheitsstadtrat Sepp Rieder bereits diesen Herbst ein Ausbildungsprogramm für Gesundheitsberufe zur Erkennung von familiärer Gewalt begonnen und sich auch grundsätzlich positiv zur Einrichtung einer Traumastation in Wien geäußert.

Während also in Wien an weiteren Maßnahmen im Interesse von Gewaltopfern gearbeitet wird, geht die blauschwarze Bundesregierung den entgegengesetzten Weg: Trotz anderslautender Versprechungen seien österreichweit Fraueneinrichtungen durch Subventionskürzungen vom Zusperren bedroht oder müssten zumindest ihre Hilfsangebote einschränken, erklärte Ludwig abschließend. (Schluss) gd

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