FORMAT: Marboe für "Betriebstausch" von Theater an der Wien und Volksoper.

Auch Morak findet es "sinnvoll", wenn Klausnitzer und Mentha übersiedeln.

Wien (OTS) - Wiens Kulturstadtrat Peter Marboe, am 29. November
vier Jahre im Amt, hat große Pläne. Im Interview mit dem neuen FORMAT regt er den "Betriebstausch" zwischen Rudi Klausnitzers Theater an der Wien und Dominique Menthas Volksoper an. Marboe: "Ich hielte es für eine äußerst wünschens- und diskussionwerte Überlegung, einen Betriebstausch zwischen Volksoper und Theater an der Wien durchzuführen. Weil das in meinen Augen für alle Beteiligten nur Vorteile hätte. Schließlich liegt doch die Frage auf der Hand: Warum soll es in der Volksoper, die größer ist, und die geeigneter für elektronische Verstärkung ist als das Theater an der Wien, nicht Spitzenmusical geben? Und warum soll es im Theater an der Wien in modifizierter Form nicht das Programmangebot der Volksoper geben, mit Oper und Operette die Tradition des Hauses fortsetzend. Ich glaube tatsächlich, daß man es sich nicht leisten kann, dieses Thema nicht ernsthaft zu debattieren. Man stelle sich nur vor: Das Theater an der Wien, mit dieser Akustik und mit dieser Lage, könnte Mozart und hervorragende Weltoperette spielen ... Ich glaube, daß dieses Projekt auf fruchtbaren Boden fiele und daß jetzt ein ganz guter Zeitpunkt wäre, das einmal durchzukalkulieren."

Kulturstaatssekretär Franz Morak verspricht Marboe bei seinen Überlegungen volle Unterstützung: "Dieses Projekt macht sehr viel Sinn", so Morak im neuen FORMAT. "Das Theater an der Wien wäre durch seine Lage und durch seine intimeren Räumlichkeiten das ideale Operettenhaus. Auf der anderen Seite wäre die Volksoper für Musical viel besser aufrüstbar als das Theater an der Wien und würde durch die größere Sitzplatzkapazität den Break Even realistischer erscheinen lassen. Ich möchte hier jedenfalls meine völlige Übereinstimmung mit Marboe betonen."

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