Schittenhelm: Frauen und Kindern den Weg aus der Spirale der Gewalt zeigen

Am internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen gilt es, klare Signale zu setzen

St. Pölten (NÖI) - "Jeder Akt der Gewalt, den eine Frau erleidet, ist ein Akt der Missachtung der Menschenwürde. Frauen, die Opfer von Gewalt und Missbrauch werden, haben das Recht auf unseren Schutz. Am heutigen internationalen Tag gegen die Gewalt an Frauen gilt es, ein klares Signal zu setzen: Wer die Rechte der Frauen missachtet, verletzt die Menschenrechte. Unseren besondern Schutz bedürfen auch Kinder, die Gewalt gegen ihre Mütter miterleben müssen. Gewalt in der Familie findet immer auch Niederschlag in der Erziehung der Kinder", stellt LAbg. Dorothea Schittenhelm am heutigen Tag gegen Gewalt an Frauen festfest.****

"In den 6 Frauenhäusern des Landes finden insgesamt 120 Frauen und Kinder die Geborgenheit, die sie zuhause vermissen. Heuer leistet das Land, mit 20 Mio. Schilling für die Frauenhäuser, einen Beitrag dazu, dass Menschlichkeit in Niederösterreich mehr als ein Schlagwort ist. Unser oberstes Ziel muss es jedoch sein, die Gewalt an Frauen zu verhindern. Wo Frauen Gewalt angetan wird, dürfen wir nicht schweigen und wegsehen", betonte Schittenhelm.

"Um Frauen den Weg aus der Spirale der Gewalt zu erleichtern, muss ihr Selbstwertgefühl gestärkt werden. Das ist eine der Zielsetzungen, die die Frauenberatungsstellen des Landes verfolgen. 2001 wird die Förderung für die 8 Beratungsstellen um 100.000 Schilling auf 800.000 Schilling erhöht. Damit dokumentieren wir den Erfolg der Servicestellen für Frauen. Wir werden auch in Zukunft alle Maßnahmen setzen, damit Niederösterreich eine Insel der Menschlichkeit bleibt", unterstrich Schittenhelm.

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